Ja ist es denn die Möglichkeit? Bereits am Wochenende trug der Bitkom die “frohe Botschaft”, im selben Wortlaut, hinaus ins Land und ich hatte das Ganze eigentlich schon als “kannste vergessen” abgehakt. So mal ich in letzter Zeit immer wieder das Gefühl habe, diverse Studien- bzw. Umfrageergebnisse werden ganz einfach aus allen möglichen Blickwinkeln betrachtet und immer wieder für neu verkauft.
Am heutigen 4. Februar vor genau 8 Jahren wurde das heute weltgrößte, soziale Netzwerk quasi aus der Taufe gehoben. Zu der Zeit war es noch auf einen vergleichsweise überschaubaren Kreis erlauchter US-Studenten beschränkt, gleichzeitig aber auch der Anfang eines Siegeszuges, wie man ihn bislang nur selten erlebte.
So direkt darf man das natürlich nicht sagen. Schließlich kam man anhand einer Wissenschaftlichen Studie zu dieser Erkenntnis und darin heiß es schon fast neutral: “Zu viel Internetkonsum beeinflusst den Aufbau des Gehirns“.
Zu diesem Schluss kommt der Software-Riese Microsoft, nach Auswertung einer Studie, laut der “lediglich 49 Prozent der Erwachsenen und 39 Prozent der Kinder und Jugendlichen die langfristigen Auswirkungen ihrer Web-Aktivitäten auf ihren Ruf im Netz bedenken” würden.
Über das Thema Vorratsdatenspeicherung (VDS) könnte man im Grunde ein Buch schreiben. Nicht erst seit dem das Bundesverfassungsgericht sie im Jahr 2009 in weiten Teilen für Verfassungswidrig erklärte, argumentieren diverse Strafverfolgungsbehörden gerne mit einer dadurch klaffenden “Schutzlücke” in Deutschland. Schließlich sei es nur schwer bis gar nicht möglich etwaige Terror-Planungen, ohne Speicherung diverser “Verkehrsdaten” im Vorfeld zu erkennen und letztlich zu verhindern.
Gestern und zum Teil noch bis zur Stunde sorgte das Ergebnis einer Studie der Università degli Studi di Milano für recht großes Aufsehen bei diversen Online-Medien. Sie untersuchte die Kette von Bekanntschaftsbeziehungen auf Facebook und kam zu dem Schluss, dass die Welt des sozialen Netzwerks engmaschiger vernetzt ist als die Reale. Anders ausgedrückt: Facebook: Alle Menschen über 4,74 Ecken mit einander verbunden.
Bereits zu Beginn des Jahres berichtete Netzgezwitscher von der angeblich rasant steigenden Beliebtheit Internet-fähiger Fernseher in Deutschland. Einer kürzlich vom Bitkom vorgestellten Untersuchung zufolge, seien hierzulande bis heute etwa vier Millionen Stück verkauft worden, doch nur ein Bruchteil der Besitzer nutze auch wirklich die sich damit ergebenden Möglichkeiten.
Ich hab’s glaube ich schon ein oder zwei mal erwähnt… ich bin ja großer Fan von Studien aller Art. Besonders liebe ich solche, die sich mit diversen Verhaltensweisen, deren Deutung und den letztlich daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen auseinander setzen und/oder auch weit verbreitete Vorurteile/Klischees untersuchen. Eins davon ist “Computer spielen macht doof!” – denkste.
Die Frage klingt vielleicht ein wenig provokant und ist auch nicht wirklich ernst gemeint, doch Fakt ist: Bereits seit dem inoffiziellen Start des sozialen Netzwerks – Ende Juni – wurde oder wird diversen Untersuchungen zufolge, selbiges vorwiegend von männlichen, Technik-affinen Menschen bevölkert. Seit Google+ im September für jedermann zugänglich wurde, hätte sich dies zumindest in Bezug auf die Vorlieben zwar ein wenig geändert, das “Problem” mit der Geschlechterverteilung besteht jedoch nach wie vor.
Gemeint sind Dinge wie ein Anti-Virenprogramm oder auch eine FirewallW, welche eigentlich zur Grundausstattung eines jeden Computer- bzw. Internetnutzers gehören sollten. Im Zuge der bereits gestern vorgestellten “G Data Security Studie 2011″ der gleichnamigen Sicherheit-Softwarefirma würde jeder neunte Internetnutzer – trotz stetig zunehmender Internetkriminalität – auf derartige Dinge verzichten.

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