Eine wahnsinns Meldung, die sich seit gestern inzwischen in alle Winkel des Internets in Deutschland verbreitet hat. Die Rede ist vom so genannten “DNS-Changer”. Ein Schadprogramm, welches auf kompromittierten Rechnern letztlich dafür sorgen würde, dass hiesige Internetnutzer nach der Eingabe bekannter und vermeintlich sicherer Websites, unbemerkt auf gefälschte und unsichere Sites umgeleitet und dort möglicherweise weitere Schadprogramme herunterladen und installieren bzw. bei der Eingabe diverser Zugangsdaten ausgespäht werden würden/könnten.
Passend zu Weihnachten – dem Fest der nächstenLiebe – wo so ziemlich jeder auch mal an Menschen denkt, denen es – in welchem Bereich auch immer – schlechter geht als einem selbst, tritt nun auch die Hacktivisten-Gruppe Anonymous auf den Plan und gibt sich quasi als Robin Hood des 21. Jahrhunderts.
Heute früh berichtete Netzgezwitscher noch eher beiläufig vom Vorhaben des Internet-Portals Netbooksbilliger.de nochmal 1.300 HP Touchpads zum unschlagbaren Hammerpreis von gerade mal 129 Euro an den Mann bzw. die Frau bringen zu wollen. Und was war? Nix! Die Server hielten dem Ansturm nicht stand. Nun sollen die Karten neu gemischt werden.
Bereits im Mai dieses Jahres hatte Netzgezwitscher von den Plänen unserer Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner und des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) berichtet, ein eigenes Internet-Portal zur Aufklärung und Information über die Kennzeichnung von Lebensmitteln in Deutschland zu starten.
Viele sind ja der Meinung, dass es Unglück bringt zurück zu blicken. Jahresrückblicke sind zu dieser Zeit des Jahres auch nicht wirklich interessant.
Dennoch möchte ich die Androhung von Wikileaks-Chef Julian Assange, im Fall seiner Ermordung oder schlussendlichen Verhaftung, das gesamte, in den Händen der Plattform befindliche, Material zu veröffentlichen nocheinmal aufgreifen.
Vergangenen Donnerstag berichtete Netzgezwitscher noch von den Hacker-Angriffen diverser Wikileaks-Sympathisanten, mit denen man sich an Unternehmen, die der Enthüllungs-Plattform zuvor ihre Geschäftsbeziehung entsagten, rächen wollte. Wenig später wurde auch der erste, an den Aktionen beteiligte, “Hacker” festgenommen und bleibt vermutlich noch ein Weilchen hinter schwedischen – oder besser: niederländischen – Gardinen.
Am Donnerstag dieser Woche berichtete Netzgezwitscher vom derzeitigen Kampf diverser Wikileaks-Unterstützer, die sich unter dem Dach der so genannten “Anonymous”-Bewegung an sämtlichen Unternehmen, die ihre Geschäftsbeziehungen mit der Plattform beendeten “rächten”, indem sie die Server entsprechender Websites per DDoS-Angriff (Distributed Denial of ServiceW) überforderten und damit zum zusammenbrechen brachten. Weiterlesen »

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