Gefühlt die halbe Welt ist ja auf irgend eine Art und Weise mit dem Social-Network-Riesen verbunden. Leute wie du und ich, alte Menschen, junge Menschen… achja und sogar Schwerkriminelle.
Die Überschrift sagt eigentlich schon alles und dürfte inzwischen wohl kaum noch jemanden überraschen. Alles und jeder gehört überwacht! Natürlich im Interesse der Bevölkerung. Ob in Deutschland, oder andernorts auf der Welt spielt dabei eigentlich keine Rolle.
Im allgemeinen setzt sich das Bild eines “Hackers” wohl meist aus der Annahme gekaperter IT-Systeme und einem oftmals damit einhergehenden, immensen Schaden für die Betroffenen zusammen. An der Schaden-Sache hat sich eigentlich auch nicht viel geändert, doch anstatt wahllos irgendwelche Rechner im Netz anzugreifen und einfach nur darauf aus zu sein dem “Opfer” größtmöglichen Schaden zuzufügen, sehen sich “moderne” Hacker zumeist als Freiheitskämpfer für Frieden und Gerechtigkeit. Prominenteste Beispiele der Vergangenheit: Anonymous und LulzSec. Doch es gibt scheinbar noch weit mehr Gruppen, die für oder besser gegen bedrohte Menschenrechte kämpfen.
Irgendwie ein ganz klein wenig beängstigend, wie ich finde. Dabei ist die Überschrift keinesfalls übertrieben. In der Tat nutzt die hiesige Polizei “Überwachungsmethoden”, bei denen nicht nur die Daten der vermeintlichen Zielpersonen erfasst werden, sondern zum Teil auch solche von Dritten, nichts ahnenden Bürgern.
Das mit den Facebook-Partys ist ja so eine Sache. Grundsätzlich gibt es das “Problem”, dass Nutzer die Einladung bspw. für ihre anstehende Geburtstagsfeier, statt nur mit den engsten Freunden, “unfreiwillig” mit der gesamten Community teilen, schon seit geraumer Zeit. Wenn nicht sogar schon immer.
Ziemlich genau ein Jahr, nachdem ein ähnlicher Fall im Internet für Aufsehen sorgte, geistern nun Meldungen der 15-jährigen “Jess” Cooper, eine Schülerin aus Sydney, die über Facebook ihre nächste Geburtstagsparty zu organisieren versuchte, durchs Netz.
Das Netz kann eine ungeheure Macht haben, wie man zuletzt im Fall Guttenberg sehen konnte. Informationen und Meinungen verbreiten sich in Windeseile und auch die Polizei hat das Potenzial mittlerweile erkannt und nutzt bspw. soziale Netzwerke wie Facebook für ihre Ermittlungen.

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