Ein Witz!? Also das Wort wurde laut diversen Medienberichten bereits aus dem noch verbliebenen Pool der diesjährigen 15 “Endrundenkandidaten” ausgewählt. Doch was die zuständige Jury zu dieser Wahl bewegte erschließt sich zumindest mir nicht so ganz.
Für mich persönlich ist das Wort “Jugendwort” ja nach wie vor “der Gewinner der Herzen” – jetzt und für alle Ewigkeit! Seit kurzem stehen die 15 – von Jugendlichen vorgeschlagenen – Begriffe zum Jugendwort 2011, aus denen nun wiederum eine unabhängige Jury den Sieger küren wird, fest und abgesehen von den Wörtern ansich, ist es mal wieder interessant zu sehen wie Medien, Wissenschaftler, Psychologen und die ganzen anderen “Experten” darauf reagieren.
Am 1. November 2010 wurde der “neue” elektronische Personalausweis zum ersten mal offiziell ausgegeben und löste die alt-gediente, analoge Version ab. Bereits Monate vorher wurde er eifrig umworben und immer wieder als die “digitale Zukunft” angepriesen. Nun ist ein Jahr vergangen und trotz teilweise recht massiver Skepsis der Bürger, hätten ihn heute bereits rund 8,5 Millionen Menschen in Deutschland.
Laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts comScore, würden Internetnutzer in Deutschland inzwischen mehr als ein Viertel ihrer Online-Zeit bei Facebook oder Google verbringen. Allerdings auch genau in dieser Reihenfolge und das dürfte wohl auch das interessanteste an dieser Umfrage sein.
Grundsätzlich wird er da wohl nicht der einzige sein. Der Grund, warum ich euch auf die “Einschätzung” des ehemaligen CEO und seit April dieses Jahres Verwaltungsrats-Chefs des weltweit wohl bekanntesten Internetkonzerns hinweisen möchte, ist ganz einfach, dass diese die Entwicklung und seine sich bereits jetzt und in Zukunft daraus ergebenden Probleme sehr schön skizziert, wie ich finde.
Das der Online- im allgemeinen eine Menge Vorteile gegenüber dem stationären-Handel mit sich bringt, liegt auf der Hand. Seit sich Amazon, Mitte 2010 aber auch hierzulande dazu entschloss, leicht verderbliche Lebensmittel in sein Sortiment aufzunehmen, wird gerade dieser Bereich von “Insidern” kritisch beäugt. Einer Umfrage des Bitkom zufolge nehme die Akzeptanz des Online-Handels allerdings weiter zu und auch Händler trauen sich zunehmend ins Netz.
Derzeit kursieren im Netz Gerüchte, Google könnte oder besser würde in Zukunft eine Art Onlinefestplatte anbieten. Verwendeter und für gewöhnlich natürlich für die meisten unsichtbarer Code in aktuellen Projekten des Konzerns ließen darauf schließen und hoffen – mal wieder!

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