Facebook und das Thema Datenschutz sind ja bekanntlich gern genommene Aufhänger in der hiesigen Medienwelt. Immer wieder empören sich Politiker und Datenschützer über Praktiken, bei denen Facebook seine Nutzer bzw. dessen Bedürfnisse völlig egal zu sein scheinen. Hauptsache es kommt Geld in die Kasse. Je mehr desto besser. Wenn allerdings ein Dritter ungefragt mitspielt und Einblick in die “heiligen Datensätze” bekommen könnte, fährt der Social-Media-Riese seine Krallen aus.

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Ja, ich weiß. Das Twitter sich an dem, was seine Nutzer über die Jahre so auf dem Microblogging-Dienst von sich in die Welt gesetzt haben, eine reiche Nase verdienen möchte, ist inzwischen schon fast wieder ein alter Hut. Dennoch bleibt die Sache aktuell, so mal es anderen Unternehmen letztlich ermöglicht, sozusagen komplette Profile über ausgewählte Nutzer zu erstellen, bei denen quasi nichts im verborgenen bleibt und man zumindest annehmen kann, dass eine derartige Praxis, bei ausreichend finanzieller Gegenleistung, bald schon nichts besonderes mehr sein wird. @formschub gibt dabei gleich mal einen kleinen Vorgeschmack von dem, was uns in diesem Zusammenhang möglicherweise noch bevor steht. Icon Wink in

Gestern schien es noch so, als könnten Nutzer des vor wenigen Wochen von US-Behörden geschlossenen Filhosters Megaupload vorerst aufatmen. Die gespeicherten Daten blieben mindestens noch für zwei Wochen erhalten. Dennoch bedeutet das nicht, das sie nicht spätestens dann im Nirvana verschwinden.

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Ein Schelm, wer bei einem als notorischen Datensammler bekannten Unternehmen dabei an etwas böses oder gar den “Evil” persönlich denkt. Icon Wink in Immerhin soll es dem Nutzer zu Gute kommen und im Endeffekt bspw. für relevantere Suchergebnisse und/oder Werbeanzeigen sorgen.

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Warum ausgerechnet eine irische Behörde? Ganz einfach: Facebook hat in Europa seinen Hauptsitz in der irischen Hauptstadt Dublin und somit sind auch die dortigen Behörden für die Einhaltung des europäischen Datenschutzsrechts zuständig. Ende September machte ich, an dieser Stelle, noch auf die Geschichte um Max Schrems aufmerksam. Dieser wollte sich seiner Zeit seine von Facebook – über die Jahre – erfassten Daten zuschicken lassen und stellte schnell fest: Facebook vergisst nichts! Auch nicht vermeintlich längst gelöschte Daten.

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Gerade eben erst stellte sich mir die Frage ob Google+ für immer ein Netzwerk für vorwiegend Nerds und Geeks bleibt. Dabei empfahl ich jedem sich das vermeintliche Facebook-Pendant zumindest einmal anzusehen. Das sich dies – gerade in Bezug auf den bei Facebook oftmals kritisierten Umgang mit den persönlichen Daten der Nutzer – lohnen könnte, unterstreicht nun noch einmal die folgende Infografik, welche beide Netzwerke in dieser Hinsicht gegenüber stellt und Google+ als klaren Sieger ausmacht.

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Eigentlich war es zu erwarten. Bereits im August hatte das Hacker-kollektiv Anonymous bzw. vermeintliche Mitglieder der Gruppe den gestrigen 5. November quasi zum “Todestag” für das soziale Netzwerk erklärt. Angekündigt war ein “Tag, der in die Geschichte eingehen wird” und obwohl – dass kann ich nur immer wieder sagen – eigentlich schon wenige Tage nach dieser Ankündigung das Dementi der Gruppe kam, stimmten Medien rund um den Globus in den letzten Tagen nochmal kräftig ein.

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