Das letzte “Netzgezwitscher des Tages” ist ja nun schon eine ganze Weile her. Zeit mal wieder zu gucken, was so “gezwitschert” wird. Vorneweg natürlich Apple und seine gestrige Vorstellung des – wie sag ich’s? – “iPhone 4 Nachfolgers”.

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Wikikugel in Anders als man es zunächst vielleicht vermuten möchte, ist die Idee dahinter allerdings eine andere, als die des bekannten Facebook like-Button. Immerhin handelt es sich bei Wikipedia um eine “Wissensdatenbank”, bei der ein solcher “gefällt mir-Knopf” wohl etwas unpassend wäre.

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Es scheint, als würde sich – nach der ganzen Guttenberg-Geschichte – ein neuer Trend entwickeln. In der IT-Szene sind Urheberrechts- und Patentklagen inzwischen nichts besonderes mehr. Jetzt geht es allerdings nicht um Unternehmen, sondern Privatpersonen, den Schutz “geistigen Eigentums” und laut Kläger ums Prinzip.

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Am 15. Januar 2001 ging das bekannte Online-Lexikon Wikipedia erstmals online und hat seit dem deutlich an Bekanntheit zugelegt. Alleine in Deutschland ist es fast jedem ein Begriff. Einer kürzlich vom BITKOM in Auftrag gegebenen Umfrage zufolge nämlich 93 Prozent der Internet-Nutzer. Wobei sie etwa jeder Zweite (53 Prozent) hin und wieder selbst zur Recherche o.ä. nutze. Keine Frage die Wikipedia hat den Zugang zu Wissen über die Jahre revolutioniert und ganz klar vereinfacht. Doch es gibt nach wie vor viel zu tun.

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Erst zu Beginn der Woche kündigte Wikimedia Deutschland – die Betreibergesellschaft der deutschsprachigen Version des Online-Lexikons Wikipedia – die Möglichkeit an, ab Oktober dieses Jahres zunächst jeden “Artikel des Tages” auf der Website zu vertonen und somit auch Menschen mit einer Sehbehinderung weitgehend uneingeschränkt verfügbar zu machen. Im Anschluss an die ein-monatige Testphase besteht, je nachdem wie das Angebot angenommen wird und realisierbar bleibt, die Möglichkeit das dieses auf weitere Artikel ausgedehnt und sogar fester Bestandteil der Enzyklopädie wird. Einen zukünftig wohl weiteren festen Bestandteil kündigte kürzlich die Wikipedia Foundation – die allgemeine Stiftung hinter diversen Wikiprojekten – an und will den Lesern, vorerst der englischsprachigen Ausgabe von Wikipedia, die Möglichkeit bieten, Artikel zu bewerten.

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Barrierefreiheit ist ein großes Wort und in Deutschland längst nicht selbstverständlich. Immer, wenn es den Politikern mal gerade passt, wird es angesprochen und eine baldige Besserung versprochen. Egal ob es sich dabei um den öffentlichen Zugang zu Ämtern und Behörden, für körperlich eingeschränkte Menschen, dem täglichen Fernsehprogramm, für Hörgeschädigte Menschen oder der Alltagsbewältigung Sehbehinderter Menschen dreht. Ein gutes Beispiel für Barrierefreiheit gab nun gestern der gemeinnützige Verein Wikimedia Deutschland, der u.a. auch das wohl größte und bekannteste Online-Lexikon Wikipedia betreibt, in einer Pressemitteilung bekannt. Im Rahmen eines Pilotprojektes sollen nämlich die “Artikel des Tages” auf Wikipedia für Blinde und Sehbehinderte vertont werden, um auch diesen Menschen einen weitgehend uneingeschränkten Zugang zum gesammelten Wissen zu ermöglichen.

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Wikipedialogo in Schon am Montag berichtete die New York Times darüber, dass die bundespolizeiliche Ermittlungsbehörde (FBI) der Vereinigten Staaten, die Wikimedia Foundation – eine Internet-Organisation die sich der Förderung freien Wissens verschrieben hat und wohl jedem durch die Online-Enzyklopädie Wikipedia bekannt sein düfte – dazu aufforderte, das FBI-Logo aus dem entsprechenden Artikel, über die Behörde zu entfernen und veröffentlichte dabei den recht amüsanten Schriftwechsel beider Pareien auf ihrer Website.

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