Oh… das klingt überraschend. :-/ Der größte Teil der Menschen in Deutschland hat erkannt, das es im Web zugeht, wie im wirklichen Leben und ein Teil davon versucht sogar bewusst etwas dagegen zu unternehmen, indem er bspw. in sozialen Netzwerken das Anmeldeformular nicht 100-prozentig wahrheitsgemäß, z.B. in Bezug auf den Namen, ausfüllt.
Erinnert ihr euch noch, als Netzgezwitscher von der Klage des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv) gegen Facebook berichtete? Dann seit ihr gut.
Das war nämlich im November 2010. Gestern nun verkündete das VZBV das aus seiner Sicht erfolgreiche Ende der Aktion, die Facebook am Ende nun zu gravierenden Änderungen in Bezug auf seine Geschäftsbedingungen und den Umgang mit den persönlichen Daten seiner Nutzer zwingt.
Zunächst Testweise möchte ich euch an dieser Stelle künftig “den Tweet des Tages” vorstellen. Auf Twitter finden sich dutzende Nachrichten, die sich bspw. auf ein aktuelles Thema beziehen und dem einen oder anderen dabei ein breites grinsen abringen dürften. Den Anfang macht heute @alleskleber_, dessen Tweet sich sehr schön auf die Ende Januar vom Interneriesen Google angekündigte Vereinheitlichung der Datenschutzbestimmungen für all seine Dienste (Websuche, Mail, Kalender, Docs etc.) beziehen lässt.
Immer wenn jemand an seinem PC auf “Eigene Dateien” klickt, fällt irgendwo ein Google-Mitarbeiter lachend vom Stuhl.
— projektträger (@alleskleber_) Februar 13, 2012
Seit nunmehr neun Jahren findet an jedem zweiten Dienstag im Februar der so genannte “Safe Internet Day” statt. Sinn und Zweck des Ganzen ist es, den sichereren und verantwortungsbewussteren Umgang mit diversen Online-Technologien, nicht nur, aber vor allem bei Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt zu fördern.
Das ist doch mal eine Geschichte. Stellt euch vor, ihr wollt endlich mitreden, wenn Freunde und Bekannte von ihrem neuen Tablet-PC schwärmen. Wie komfortabel es doch ist, sich mit bloßem wischen bspw. durchs Internet zu bewegen. Nicht nur das derartige Geräte seit einiger Zeit schwer im Trend liegen und ein Ende nicht abzusehen ist, auch machen sie ja nach wie vor Eindruck.
Zu diesem Schluss kommt der Software-Riese Microsoft, nach Auswertung einer Studie, laut der “lediglich 49 Prozent der Erwachsenen und 39 Prozent der Kinder und Jugendlichen die langfristigen Auswirkungen ihrer Web-Aktivitäten auf ihren Ruf im Netz bedenken” würden.
Ein Schelm, wer bei einem als notorischen Datensammler bekannten Unternehmen dabei an etwas böses oder gar den “Evil” persönlich denkt.
Immerhin soll es dem Nutzer zu Gute kommen und im Endeffekt bspw. für relevantere Suchergebnisse und/oder Werbeanzeigen sorgen.

Folgen per: