Dieses Wochenende ist ja richtig was los in der IT-Szene. Noch am Freitag hielt die Welt, ob des “größten Börsengangs eines Internetunternehmens” in der Geschichte den Atem an. Einen Tag später vermeldet Facebook oder viel mehr dessen Chef Mark Zuckerberg den nächsten großen Meilenstein in seinem Leben. Der gute hat nämlich heimlich geheiratet und das mehr oder weniger hinter verschlossenen Türen. Na und zu guter letzt findet selbst Googles, bereits im August 2011 angekündigte, Übernahme des Mobilfunk-Pioniers Motorola ein glückliches Ende.
Im August vergangenen Jahres wurde bekannt, dass Google den Mobilfunkpionier Motorola übernehmen wolle, ganze 12,5 Milliarden Dollar lässt der Internetriese dafür springen. Schließlich erhofft man sich durch die damit ebenfalls in Googles Besitz kommenden rund 17.000 Motorola Patente, gegen zukünftige Patentklagen der Konkurrenz, vor allem in Bezug auf das Konzern eigene Smartphonebetriebssyystem Android gerüstet zu sein.
Erinnert ihr euch noch an die “Show” aus dem letzten Jahr. Das kommunistische China war von Google im eigenen Land alles andere als angetan. Ständig war von diversen Hackerangriffen auf Services des Suchmaschinen-Betreibers zu lesen. Mit Baidu verfügt China zwar auch über eine landeseigene Suchmaschine – die zudem weitaus populärer sein soll als Google – doch der kalifornische Internetkonzern will den riesigen, chinesischen Markt verständlicherweise ungern missen müssen.
Gut das die Menschen sonst keine Sorgen haben. Das der Abgang des ehemaligen Apple CEO’s Steve Jobs in der vergangenen Woche die “normale” wie auch die Finanzwelt erschütterte und zahlreiche Apple Fanboys fast in den Suizid trieb, dürfte inzwischen jeder mitbekommen haben. Media Producer – mir fällt keine Umschreibung ein – Joseph Tame würdigte die Leistungen des “iGod” nun mit einer ganz besonderen Aktion.
Nicht schonwieder Google+ werden einige von euch jetzt sicher denken. Seit dem Beginn der Testphase des von vielen schon als Facebook-Nachfolger gefeierten sozialen Netzwerks des Internet-Riesen, gibt es kaum ein Thema, welches das Netz ähnlich stark bewegt. Facebook hingegen – bislang noch die klare Nr.1 unter den sozialen Netzwerken – war die letzten Tage vorwiegend durch die scheinbar nicht enden wollende Diskussion um ausufernde Facebook-Partys in den Schlagzeilen einschlägiger Medien vertreten. Dabei bemüht sich das Unternehmen nach Kräften Google den Start so schwierig wie möglich zu machen und läßt dabei das Feuer des schon seit Monaten schwellenden Streits erneut aufflammen.
Im Grunde ist es eine völlig belanglose Nachricht, die der Standard am gestrigen Abend im Netz verbreitete. Doch sie zeigt einmal mehr die Seite des Webs, die ich insgeheim so liebe. Das Bildbearbeitungprogramm PhotoshopW spielt in diesem Fall eine besondere Rolle.
Einem Bericht des US-Nachrichtensenders Bloomberg zufolge, auf den sich der Spiegel heute berief, sieht es ganz so aus. Anders als Google, scheint Facebook-CEO Mark Zuckerberg nämlich kein großartiges Problem mit der chinesischen Zensurmaschinerie zu haben. Der chinesische Markt gilt gemein hin – schon allein wegen seiner Größe – als besonders lukrativ.

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