Noch nicht mal einen ganzen Monat ist es her, da berichtete Netzgezwitscher vom so genannten Tebowing, benannt nach dem Quaterback der Denver Broncos Tim Tebow aus der US-amerikanischen Profi-Footballliga NFL. “Tebowing” ist das neue “Planking” lautete seinerzeit die Schlagzeile. Inzwischen könnte man sie allerdings auch in “Bradying” ist das neue “Tebowing” umändern.
Jedes Jahr, wenn der SuperBowl – das Finale im American Football (in etwa vergleichbar mit dem DFB-Pokal Finale in Deutschland) – steigt, scheint mittlerweile selbst in Deutschland nicht alles, aber vieles aus den Fugen zu geraten. Zwar scheinen nur die wenigsten über Regelkenntnisse zu verfügen, doch die Party drum herum, will sich scheinbar niemand entgehen lassen.
Wer nun allerdings glaubt, es handle sich dabei um den nächsten Versuch Konkurrent Google eins auszuwischen und die Nutzer vom vermeintlich “besseren” Netzwerk zu überzeugen, befindet sich auf dem Holzweg. Viel mehr handelt es sich um eine nette Werbeaktion der Brauerei “Budweiser”, welche nun auf diese Weise von sich reden machen will.
Ansich wohl nichts übermäßig dickes. Hat doch wohl soziemlich jeder schonmal eines dieser viel zitierten “Killerspiele” wie Call of DutyW, Far CryW, CounterstrikeW etc. zumindest gesehen und weiß worum es geht. Brisant macht die Ankündigung jedoch die anhaltende Diskussion um derartige Spiele und die vermeintliche Verharmlosung des tötens, was nach Meinung einiger Politiker, Attentate wie das von Norwegen erst möglich machen würde.
Spätestens bei der Überschrift, dürfte auch dem letzten klar werden worum es beim Fußball heutzutage wirklich geht. Um einen sportlichen Wettstreit jedenfalls nicht.
Eine Sache, die vermutlich nicht nur mir arg missfällt. Da derzeit jedoch alles und jeder, anlässlich des Auftaktspiels der deutschen Mannschaft, bei der diesjährigen Frauen-WM im eigenen Land (Infos zur Übertragungen im Internet und TV), in Aufruhr versetzt und sich mit dem Thema Fußball auseinander zu setzen scheint, spreche ich es einfach nochmal an. Schließlich wird die WM als richtungsweisend für den weiteren Werdegang des Frauenfußballs in Deutschland gewertet.
Ein Schmankerl der besonderen Art, fand ich am Wochenende auf YouTube und möchte es euch – sofern ihr es nicht schon kennt – nicht vorenthalten. In einem Fußballspiel der *hust* fünften Schweizer Liga – also da wo die Stars von morgen herkommen
– zwischen dem FC Baar und dem FC Sempach (der Vollständigkeit Halber) zeigte nämlich ein Spieler eine mir bis dahin völlig unbekannte Variante einen Elfmeter zu schießen.
Wer bislang seinen Lieblingverein spielen sehen wollte, entschied sich zumeist für die alt-bekannte Sportschau im Ersten Programm. Auch einige Pay-TV-Angebote gibt es inzwischen und im Internet kann man das Ganze ebenfalls verfolgen – muss aber nicht! Das es beim Fußball inzwischen mehr um Geld, als um das Runde, was in das Eckige muss geht, ist leider traurige Tatsache. Das gerade die Fans/Zuschauer zur Kasse gebeten werden auch. Nun spielt die Deutsche Fußball-Liga (DFL) sogar mit dem Gedanken die Übertragung künftig primär ins Internet zu verlegen, um mehr Geld zu verdienen.

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