Der große Hype um die Champions League hat sich nach dem fulminanten Final-Einzug der Bayern, am vergangenen Mittwoch ja nun erst einmal wieder gelegt. Nur einen Tag zuvor sicherte sich aber auch Chelsea London, in einem nicht weniger spannendem Spiel die Teilnahme am Finale am 19. Mai in München und ließ Twitter dabei aus allen Nähten platzen.
Erinnert ihr euch noch an die zahlreichen Diskussionen rund um so genannte Facebook Partys im letzten Jahr? Nachdem zuvor Fälle bekannt wurden, in denen meist jüngere Facebook-Nutzer “versehentlich” zu ihrer Geburtstagsparty o.ä. auf Facebook einluden und am Ende tausende für ein heilloses Durcheinander inkl. der ein oder anderen zerbrochenen Fensterscheibe sorgten? Die Politik dachte seiner Zeit sogar schon über ein Verbot derartiger Veranstaltungen nach.
An Tagen wie diesen bin ich ja wieder froh, nichts mit Facebook zu tun zu haben. Ende März berichtete Netzgezwitscher noch vom Vorhaben des Social Networks, seine Nutzungsbedingungen ändern und sich selbst dabei natürlich auch mehr Rechte einräumen zu wollen. Innerhalb kürzester Zeit widersprachen dem etliche zehntausend Nutzer und zwangen Facebook so, die ganze Sache nochmal zu überarbeiten. Das Ergebnis wurde nun am gestrigen Abend veröffentlicht.
Etwas mehr als eine Woche ist es nun her, als die Meldung, Facebook würde den beliebten Fotodienst Instagramm für eine stolze Milliarde Dollar kaufen, die Runde machte. Seither reißen Meldungen um diesen, Medienberichten zufolge, innerhalb 2-3 Tagen vollzogenen Deal, nicht ab. Spekulationen und Enthüllungen noch und nöcher. Auch der von Facebook für den kommenden Monat anvisierte Börsengang spielt dabei eine Rolle.
Es reicht, das ist zuviel… die machen ja was sie wollen… komm wir gehen…” tönen geplagte Facebook-Nutzer schon seit Jahren. Vor allem immer dann, wenn das soziale Netzwerk mit neuen, vermeintlich innovativen und unglaublich nützlichen Features aufwartet, die selbstverständlich nur auf Wunsch der Nutzerschaft eingeführt werden.
Google weiß mal wieder seine Nutzer zu begeistern. Natürlich mit diversen Neuheiten und die bringt der Konzern scheinbar gerne alle auf einmal.
Das Internet und die nach wie vor überholte Urheberrechtsregelung ist ja immer so ein Geschichte für sich. Grundsätzlich ist das Netz natürlich kein Selbstbedienungsladen und selbst herkömmliche Bilder haben einen Besitzer/Urheber, dessen Einwilligung es für eine weitere Nutzung bzw. Verbreitung bedarf. Schlecht sieht es aber aus, wenn man sich selbst an die Regeln hält, ein Dritter (in diesem Fall auf der eigenen Facebook-Pinnwand) ein urheberrechtlich geschütztes Bild postet und man selbst dafür die Quittung bekommt.

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