Oh… das klingt überraschend. :-/ Der größte Teil der Menschen in Deutschland hat erkannt, das es im Web zugeht, wie im wirklichen Leben und ein Teil davon versucht sogar bewusst etwas dagegen zu unternehmen, indem er bspw. in sozialen Netzwerken das Anmeldeformular nicht 100-prozentig wahrheitsgemäß, z.B. in Bezug auf den Namen, ausfüllt.
Ist es inzwischen eigentlich noch etwas besonderes? Von der Sache wohl kaum, doch die Tatsache, das die Hackrivistengruppe nun schon zum wiederholten Male – innerhalb weniger Wochen – eine bedeutende US-Behörde angreift, sorgt wohl derzeit nicht umsonst für großes Aufsehen im Netz bzw. bei vielen Onlinemedien.
Das ist doch mal eine Meldung. Zwar sei die Echtheit der nun im Netz befindlichen Dokumente von offizieller Seite noch nicht bestätigt worden, aber alleine die Tatsache, wie sie “erbeutet” wurden, wirft in meinen Augen doch einige Fragen auf.
Seit nunmehr neun Jahren findet an jedem zweiten Dienstag im Februar der so genannte “Safe Internet Day” statt. Sinn und Zweck des Ganzen ist es, den sichereren und verantwortungsbewussteren Umgang mit diversen Online-Technologien, nicht nur, aber vor allem bei Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt zu fördern.
Zu diesem Schluss kommt der Software-Riese Microsoft, nach Auswertung einer Studie, laut der “lediglich 49 Prozent der Erwachsenen und 39 Prozent der Kinder und Jugendlichen die langfristigen Auswirkungen ihrer Web-Aktivitäten auf ihren Ruf im Netz bedenken” würden.
Über das Thema Vorratsdatenspeicherung (VDS) könnte man im Grunde ein Buch schreiben. Nicht erst seit dem das Bundesverfassungsgericht sie im Jahr 2009 in weiten Teilen für Verfassungswidrig erklärte, argumentieren diverse Strafverfolgungsbehörden gerne mit einer dadurch klaffenden “Schutzlücke” in Deutschland. Schließlich sei es nur schwer bis gar nicht möglich etwaige Terror-Planungen, ohne Speicherung diverser “Verkehrsdaten” im Vorfeld zu erkennen und letztlich zu verhindern.
Vor etwas mehr als zwei Wochen berichtete Netzgezwitscher noch von der Sache mit den “sicheren” Passwörtern. Immer wieder ließt man im Anschluss, an einen erfolgreichen Hackerangriff auf diverse Websites davon, das dabei entwendete Passwörter “zu einfach” sind und vor allem bei mehreren Diensten gleichzeitig verwendet werden. Das erleichtert den Eindringlingen ihre Arbeit natürlich ungemein.

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