Man sagt ja immer, dass man “altes” nicht immer gleich weg werfen soll und so wage auch ich jetzt mal eine Art Newsrecycling der letzten Tage. Schließlich klingen die Zahlen sehr interessant, wie ich finde und wer weiß, wozu sie einem noch einmal nützlich sein könnten.

Fangen wir vorne an: Voraussetzung um Facebook oder den beliebten SMS-Klon WhatsApp mobil nutzen zu können ist natürlich ein Mobilfunkvertrag. Im Schnitt würde jeder Bundesbürger 1,4 dieser “Voraussetzungen” sein eigen nennen, wie es, unter Berufung auf einen Bericht der Bundesnetzagentur kürzlich in den Medien die Runde machte.

Um das reine telefonieren geht es dabei aber schon lange nicht mehr. Der Bitkom z.B. bezeichnet internet-fähige Smartphones inzwischen “schon” als Standard und erwartet dieses Jahr einen neuen Absatzrekord in diesem Bereich. Aktueller Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO zufolge gehen dieses Jahr rund 23 Millionen dieser Gerätschaften, bis zum Ende des Jahres, über die Ladentheken. Stolze 70 Prozent aller in Deutschland verkauften Mobiltelefone seien Smartphones.

Die nachfolgende Grafik veranschaulicht den Boom der letzten Jahre dabei einmal sehr anschaulich.

Smartphone Absatz-1024x716 in Facebook, WhatsApp, Smartphones und das mobile Internet - interessante Fakten zur Nutzung

Na und wozu Geld fürs telefonieren oder gar SMS schreiben ausgeben? Das geht alles übers Internet. Nur eben größtenteils kostenlos. Der Anfangs bereits angesprochene SMS-Klon WhatsApp bspw. verarbeite rund 10 Milliarden Nachrichten am Tag und auch wenn es sich dabei nicht explizit um die mobile Nutzung handelt, klingen 500 Terabyte, die Facebook täglich an Nutzerdaten verarbeite, doch auch sehr interessant. Es soll ja Menschen geben, die das soziale Netzwerk ausschließlich über Smartphone oder Tablet nutzen.

So ganz langsam wird die Welt eben digital und ich für meinen Teil finde das gar nicht mal schlecht. Die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben sind einfach zu vielseitig und vor allem hilfreich. Doch die Entwicklung, in gewissen Abständen, einmal festzuhalten (quasi für die Nachwelt) ist mindestens genauso wichtig/interessant, finde ich.

Bildmaterial: Bitkom
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