Obwohl ich mich ja bei Leibe nicht zu den Menschen zähle, die das Netz vorwiegend als Gefahr für sich und andere sehen, überraschen diese Zahlen doch schon ein wenig. Denn die Tendenz in Deutschland sei steigend.

Insgesamt würden mit rund 28 Millionen (45 Prozent aller Bundesbürger im Alter von 16 bis 74 Jahren) bereits rund eine Million mehr Menschen als noch im letzten Jahr die Möglichkeit nutzen, ihre Bankgeschäfte online, per Computer oder ggfs. sogar Handy/Smartphone abzuwickeln. Zum Vergleich: Der EU-Schnitt liege bei rund 37 Prozent, wie der Bitkom, unter Berufung auf Zahlen der europäischen Statistikbehörde Eurostat, kürzlich mitteilte.

Zwar würde dennoch jeder vierte Internetnutzer (25 Prozent) in Deutschland, aus Sicherheitsgründen, nach wie vor aufs Online-Banking verzichten, doch auch hierbei zeichnet sich ein entgegengesetzter Trend ab.

Nach Angaben der Deutschen Bundesbank gibt es in Deutschland derzeit 40 Millionen online geführte Konten bei einer Gesamtzahl von 93 Millionen Girokonten.

Überraschend finde ich die Sache in Hinblick auf bereits ein paar Wochen zurückliegende, aber auch tagesaktuelle Meldungen von gehackten Websites und gestohlenen Daten, in Zusammenhang mit dem, von Experten, immer wieder bemängelten Sicherheitsbewusstsein vieler Internetnutzer. Ob in Deutschland oder andernorts auf der Welt.

Grundsätzlich ist gegen das Online-Banking natürlich nichts zu sagen und die Banken/Sparkassen betonen immer wieder gerne alles erdenkliche für die bestmögliche Sicherheit getan zu haben, aber ich bin gespannt, wann der erste “richtige” Skandal aus diesem Bereich kommt. Denn letztlich ist der Nutzer für die Sicherheit seiner Daten selbst verantwortlich.

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