Das Thema Datenschutz und Privatsphäre gehört in Deutschland ja nicht erst seit Facebook zu den Dauerbrennern bei Verantwortlichen Schützern und Politikern in Deutschland. Um einen möglichst hoheen Standard, in dieser Hinsicht, garantieren und diverse Anbieter auf dessen Einhaltung kontrollieren zu können, plant die Bundesregierung schon seit einigen Jahren eine Stiftung, die von der Sache ähnlich funktioniert, wie die Stiftung Warentest bei Konsumgütern u.ä…
Nach rund drei Jahren Vorlaufzeit wurde nun gestern über einen Entwurf entschieden, der wider erwarten a) nicht nur viel Kritik auslöste, sondern b) auch einmal mehr die Politik unserer derzeitigen Regierung wiederspiegelt. Denn eigentlich sollte es doch um die Interessen der Nutzer gehen oder?
Auf Netzpolitik.org findet ihr zu diesem Thema einen ausführlicheren und vorallem auch sachkundigeren Beitrag, in dem man zum Inhalt bzw. Aufbau des Entwurfs gleich mal festhält:
Die Wirtschaft taucht neun mal auf, die Gesellschaft zwei mal und die Zivilgesellschaft nur einmal.
Der Einfachheit halber kann sich ja jetzt mal jeder überlegen zur welcher der drei Gruppen bspw. Facebook gehört. Dabei aber nicht vergessen was und wen die Stiftung eigentlich “schützen” soll.
Lest euch den oben verlinkten Artikel bei “Netzpolitik” ruhig mal durch. Schaden kann es sicher nicht, somal das Thema letztlich jeden im Netz betrifft. Mich erinnert das Ganze ziemlich stark an das seinerzeit hochgelobte Cyberabwehrzentrum, womit man sich nach wie vor gegen Cyberkriminelle, welche es auf die hiesige IT-Infrastruktur abgesehen haben, gerüstet glaubt.
Vermutlich aber auch nur so lange, bis mal wirklich eine ernsthafte Gefahrensituation ensteht. Aber immerhin kann man erstmal groß tönen und Engagement andeuten. ähnlich wie bei der “Stiftung Datenschutz”.

Folgen per: