Da ist ja die letzten Tage wieder einiges passiert, beim sozialen Netzwerk. Bereits im April dieses Jahres kündigte man an, die bereits im Jahr 2010 auf der Plattform eingeführte Facebook-Email-Adresse in der Form Benutzername@facebook.com alsbald zur Pflicht machen zu wollen. Tja und in den letzten Tagen passierte nun genau dies. Schaut mal in euer Profil! Selbstverständlich präsentierte das Netzwerk aber auch wieder ungemein nützliche und innovative Features, die den Nutzer vermutlich milde stimmen sollen.
Denn wirkliche Begeisterung darüber sieht wohl anders aus. Ihr wollt die Facebook E-Mail Adresse nicht nutzen? Tja, beschwert euch bei Herrn Zuckerberg. Alternativ könnt ihr allerdings auch selbst Hand anlegen und das Ganze wieder ändern. Sind (für Facebook-Verhältnisse) nur wenige Klicks. Man muss eben nur wissen was und vor allem wo man es ändern kann.
Dafür erleichtert Herr Zuckerberg euch künftig allerdings das finden neuer “Freunde” auf der Plattform. Speziell solcher, die sich zum Zeitpunkt der Suche in eurer Nähe aufhalten. Oder etwa doch nicht? Ist schon alles ziemlich verwirrend, aber wiedermal “ungemein nützliche” und ein angeblich großer Wunsch der Community.
Auf jeden Fall scheint dem Netzwerk die Einhaltung einer Frauenquote in Vorständen aber doch ziemlich am Herzen zu liegen. Facebook Geschäftsführerin Sheryl Sandberg sei nun nämlich von Mark Zuckerberg persönlich in den Verwaltungsrat berufen worden. “Dies ist das höchste Firmengremium.”
Dem Nutzer dürfte es am Ende wohl egal sein, ob ein Berg Zucker oder Sand an der Spitze steht. Hauptsache man hat seine “Freunde” um sich und kann in Kontakt bleiben.
Warten wir mal ab, was als nächstes kommt.
Update:
Das ging ja fix… als nächstes folgen Maßnahmen, die zeigen wohin der Weg führt, wenn ein weltumfassendes Netzwerk die Macht bekommt, die es schon heute hat.
Demnächst sollen nämlich auch Städteseiten auf Facebook ihren Namen ändern müssen. Dann heißt die Stadtseite von München eben nicht mehr München, von Berlin nicht mehr Berlin usw. Wer das nicht tut fliegt raus, so einfach ist das. Den Betreibern dieser Seite schmeckt das im Grunde natürlich überhaupt nicht, aber sie sind ja so sehr von Facebook abhängig. Wenn Herr Zuckerberg also sagt: “Gebt euch Hundenamen!” dann ist das Satz und was das für die Zukunft bzw. weitere Features, Richtlinien und der gleichen bedeuten könnte, kann sich nun jeder selbst überlegen.

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