Nicht schon wieder Facebook, werden jetzt einige von euch vielleicht denken. Im Grunde wiederholen sich die Berichte um das weltweit größte, soziale Netzwerk ja auch, aber wie es im Leben oftmals so ist: Wenn du denkst es geht nicht mehr…. kommt von irgendwo Facebook her.
Nach dem verpatzten, aber zuvor mit großen Erwartungen bedachten Börsengang des Netzwerks, letzten Monat, kommt es scheinbar nicht mehr so richtig aus den Schlagzeilen. Das, in Puncto Datenschutz und Privatsphäre, in der Vergangenheit, ohne Zweifel rücksichtslose und gänzlich auf den eigenen (finanziellen) Vorteil ausgelegte Verhalten mausert sich nämlich so langsam zur Last für CEO Mark Zuckerberg und Konsorten.
Ganze 10 Millionen Dollar musste Facebook nun berappen, um einen Rechtsstreit, wegen eben dieses Verhaltens beizulegen. Konkret geht es dabei um die ungefragte und eigenmächtige.Weitergabe diverser Nutzerdaten. Wie private Fotos und Informationen darüber wann und wo Nutzer den “like-Button” auf welcher Seite geklickt haben usw.. Im Grunde eben immer das gleiche Lied. Nun könnte man meinen, das ein Unternehmen, dessen Börsenwert noch vor kurzem auf rund 100 Millionen Dollar geschätzt wurde, kein großes Problem haben sollte 10 Millionen Dollar aufzubringen, aber es steht ja auch noch mehr ins Haus.
Führende Mitarbeiter verlassen das Unternehmen, versuchen ihr Glück auf eigene Faust und Mitglieder planen ja eigentlich schon seit Jahren das Netzwerk, in Richtung Konkurrenz, zu verlassen.
Da muss sich Herr Zuckerberg schon was einfallen lassen, aber keine Sorge, das tut er auch. Immer mal wieder werden bspw. kleine, Veränderungen, an den Nutzungsrichtlinien o.ä. vorgenommen und durchgeboxt, neue Features präsentiert, um das “facebookeln” zum Erlebnis werden zu lassen und natürlich auch um die Sicherheit auf und um die Plattform zu erhöhen. Alles zum Wohle der Nutzer versteht sich. ;-/
Natürlich braucht Facebook dazu aber auch kräftig Daten von euch, um auch wirklich alles in bares Geld ummünzen zu können euch bestmöglich zu schützen. Seit neuestem könnt/dürft/sollt ihr sogar eure Handynummer preisgeben, damit ihr, wenn ihr euer Passwort mal zurücksetzt, ein Zugangspasswort nicht per Mail, sondern per SMS zugeschickt bekommen könnt. Das ist sicherer
und komplettiert nebenbei Facebooks Datenbanken. Welche wiederum mehr Geld abwerfen, je mehr aktuellere Daten sie enthalten. Getreu dem Motto: “Ich bin doch nicht blöd!”

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