Der große Gau beim “Karrierenetzwerks” Linkedin, vor wenigen Tagen, dürfte sich ja nun inzwischen herum gesprochen haben. Ganze 6,5 Millionen Zugangsdaten befanden sich quasi über Nacht, für jedermann zugänglich im Netz. Natürlich waren diese verschlüsselt. Jedoch scheinbar nicht besonders sicher, denn das Ganze zieht sich offenbar wie ein roter Faden durch immer mehr Warnungen anderer Services und Dienste im Netz.
Wie es gestern Abend bei der Futurezone hieß, wären inzwischen 60 Prozent der LinkedIn-Passwörter geknackt worden. Standesgemäß werden die, aus “Expertensicht”, doch eher schlechten Sicherheitsmaßnahmen, bzw. die Verschlüsselung der Passwörter auf den Servern des Anbieters kritisiert. Nutzer mögen zudem auch auf anderen Plattformen, für die sie das selbe Passwort verwenden, schleunigst ein neues erstellen.
Eine Sache, die ohne hin eigentlich gar nicht sein kann oder sein darf. Immer wieder ergeht der Hinweis, dass ein Passwort nur für einen Dienst verwendet, dabei möglichst lang und neben Buchstaben auch mit Zahlen und Sonderzeichen gespickt sein sollte. inzwischen wurde allerdings bekannt, dass auch Nutzer der US-Datingplattform eHarmony betroffen sind.
Während man allerdings noch annehmen könnte, das sich die Zahl, in Deutschland ansässiger Nutzer, in diesem Fall, noch in überschaubaren Grenzen hält, dürfte es beim Musik-Streaming-Dienst Last.fm schon etwas anders aussehen. Auch dort seien Passwörter nämlich kürzlich gestohlen worden, wie es u.a. bei Chip Online heißt.
Dort findet ihr im übrigen gleich mal ein paar Tipps, wie man Passwörter sicher gestaltet und managt. Auch auf Netzgezwitscher gab es im Laufe der Zeit schon den einen oder anderen Hinweis dazu. Wichtig für den Moment scheint auf jeden Fall aber erst mal zu sein, das eigene Passwort bei den besagten Diensten und im Falle der Mehrfachverwendung auch an anderer Stelle schleunigst geändert werden.

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