Nach langen Diskussionen und Planspielen in der Vergangenheit soll die Umstellung des alten Internetprotokolls IPv4 auf das zeitgemäßere IPv6-Protokoll heute, anlässlich des so genannten World IPv6 Launch Days nun endlich beginnen. Läuft alles glatt, werden Nutzer von der ganzen Sache jedoch wenig bis gar nichts mitbekommen.

Und das ist auch gut so. Wäre doch das schlimmste, was theoretisch passieren könnte, gar nicht mehr ins Internet zu kommen. Zum World-IPv6-Day – sozusagen dem großen Testlauf – im Juni letzten Jahres habe ich das wichtigste dazu bereits angesprochen. Kurz gesagt reichen die beim alten IPv4-Standard zur Verfügung stehenden IP-Adressen ganz einfach nicht mehr aus, um der heutigen Zeit, in der sich so ziemlich jedes technische Gerät mit dem Internet verbinden lässt, gerecht zu werden.

Im Hyperland-Blog des ZDF hat man zur besagten Umstellung einen sehr lesenswerten und vor allem auch für weniger technisch versierte Menschen verständlichen Artikel veröffentlicht, den ich euch an dieser Stelle einfach mal ans Herz legen möchte. Icon Wink in World IPv6 Launch Day: Neuer Internetstandard nimmt behutsam seine Arbeit auf

Auch die Computerwoche beantwortet nochmals die wohl wichtigsten Fragen zur Umstellung, sowie den sich daraus ergebenden Vor- und Nachteilen für den “Endverbraucher”.

in Deutschland beteiligen sich, Medienberichten zufolge, rund 1.400 IT-Unternehmen und auch so genannte Big Player wie Google, Facebook oder Microsoft sind mit von der Partie. Zwar gehen Internetanbieter das Ganze hierzulande, noch eher gemächlich an, doch zumindest Versprechungen für die kommenden Monate machen bereits die Runde. Angst haben muss jedenfalls niemand.

Moderne Betriebssysteme unterstützen das neue Format bereits. In seltenen Fällen könnte es dazu kommen, dass Verbindungen etwas langsamer sind – in vielen Fällen soll das Internet allerdings deutlich schneller werden.

Normalerweise sollte also niemand ausgeschlossen werden. Icon Wink in World IPv6 Launch Day: Neuer Internetstandard nimmt behutsam seine Arbeit auf

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2 Kommentare

  1. Maik sagt:

    zum Glück muss ich die IPv6 Adressen beruflich berechnen können.

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