Abgesehen von den scheinbar niemals enden wollenden Debatten um die Privatsphäre, den Datenschutz oder ganz einfach dem allgemeinen Umgang mit den Daten seiner Nutzer haben Facebook-kritische Meinungen und Beiträge spätestens nach den massiven Wertverlusten der Facebook-Aktie Hochkonjunktur. Analysten haben gar schon das Ende des derzeit weltgrößten, sozialen Netzwerks vor Augen.

Bis zum Jahr 2020 könnte es soweit sein, wie es bei Mashable heißt. Als Grund sieht man schlicht den Lauf der Dinge und die Tatsache, das die Menschen ihr Leben bzw. Machen und Tun immer wieder neuen Gegebenheiten anpassen. Wer hätte z.B. noch vor 10 Jahren gedacht, das ein Schwergewicht wie Yahoo einmal so massiv ins Wanken geraten könnte?

Natürlich weiß auch Facebook das und versucht alles, um immer mehr Nutzer auf seine Plattform zu bekommen und vor allem langfristig zu binden.

Demnächst sollen sogar Klein- und Kleinstkinder – selbstverständlich unter Aufsicht ihrer Eltern – Zugang zum Netzwerk bekommen. Eine Sache die nicht nur besorgten Datenschützern sauer aufstößt, sondern auch in Bezug auf den damit einhergehenden Umgang der Kinder mit vielleicht zwielichtigen Artgenossen für reichlich Kritik sorgt.

Familienministerin Kristina Schröder – gemeinhin nicht unbedingt für ihren Aktionismus bekannt – will Jugendliche deshalb “Fit für soziale Netzwerke” wie eben Facebook machen. Was man sich davon verspricht, wenn selbst “Erwachsene” immer mal wieder mit eskalierenden Facebook-Partys für Schlagzeilen sorgen, erschließt sich mir nicht so ganz, aber zumindest sieht es erst mal so aus, als hätte man alles im Griff. :-/

Blogger-Kollege Jürgen Vielmeier schrieb, drüben bei BasicThinking, gestern einen sehr lesenwerten Beitrag zum Thema Facebook und skizzierte die Situation dabei sehr anschaulich. Ausgehend von den ständigen Änderungen diverser Richtlinien, die er zurecht als Farce bezeichnet, biete Facebook mittlerweile eine ganze Reihe an Features, mit denen es sich sicher selbst bereichern kann, die dem Nutzer allerdings nicht immer einen sichtbaren Mehrwert bieten. Es geht eben ausschließlich um den finanziellen Erfolg und nicht um die Bedürfnisse der weltweit über 900 Millionen Mitglieder. Icon Sad in Analysten: Bis 2020 ist Facebook von der Bildfläche verschwunden Dieser Punkt alleine lässt zumindest mich schon daran glauben, dass Facebook eines Tages die Quittung dafür bekommen wird. Warten wir ab…

Ich freue mich immer über Feedback. Schreib dazu einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag. Wenn du den kostenlosen RSS-Feed abonnierst, erfährst du zudem als erster von neuen Beiträgen. Auf Twitter sogar von Neuigkeiten aus anderen Bereichen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>