Das Ganze ist ja eine scheinbar nicht enden wollende Geschichte, die ihres Gleichen sucht. Im März machten erstmals Meldungen über geplante und zur Abstimmung stehende Änderungen der Nutzungsbedingungen beim sozialen Netzwerk die Runde. Medienberichten zufolge hätten diesen seinerzeit ganze 36.000 Nutzer widersprochen. Im April nahm das Netzwerk den nächsten Anlauf, der kurze Zeit später ebenfalls von immerhin noch 13.000 Nutzern abgelehnt worden war. Doch “wat mut, dat mut” und so geht es munter weiter.
Ich selbst habe ja inzwischen schon den Überblick verloren. Alle Nase kündigt Facebook etwaige Änderungen seiner Datenschutzbestimmungen, Nutzungsrichtlinien und der gleichen an. Der seit den gestrigen Abendstunden, in hiesigen Medien verbreiteten Ankündigung des Netzwerks zufolge, könnten/sollten/dürften Nutzer nun bis kommenden Freitag (8. Juni bis bis 18.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit) über die erneuten Änderungen abstimmen.
Wie in beiden Richtlinien angegeben, ist das Ergebnis der Abstimmung verbindlich, wenn mehr als 30 % aller aktiven registrierten Nutzer daran teilnehmen.
Heißt es in der Ankündigung. Was nach den aktuellen Mitgliederzahlen auch mal eben schlappe 270 Millionen Menschen entspricht.
Dennoch sieht es derzeit (nach nichtmal ganz 24 Stunden) so aus, als würde auch dieser Anlauf abgeschmettert werden. Zumindest denke ich so, wenn ich mir die bis zur Stunde fast 50 ablehnenden bzw. widersprechenden Kommentare unter der oben verlinkten Ankündigung angucke. Natürlich ist das kein Maßstab, somal es wohl keinerlei Bedeutung für die letztliche Entscheidung haben wird, aber es ist doch ein guter Idikator für das, was zumindest deutsche Nutzer von dem ganzen halten.
Ich will jetzt gar nicht groß erzählen, dass ich ja so froh bin, persönlich überhaupt nichts damit zu tun haben zu müssen, aber locker lassen wird Facebook bestimmt nicht. Eher verschiebt man nochmal ein paar Kommas, baut was nettes ein und hebt die Zahl derer, die sich an einer Abstimmung beteiligen müssen. Die nächsten Nutzungsbedingungen kommen bestimmt. Das einzige, was Facebook meiner Ansicht nach zum Einlenken bewegen kann, wäre z.B. ein massenhafter Austritt, aber das hatten wir vor einiger Zeit ja schon mal. Alle finden Facebook doof, aber gefühlt jeder ist dort registriert. Dann wird es eben zur Lebensaufgabe, sich diverse, ellenlange Erklärungen/Änderungen o.ä. des Netzwerks durchzulesen und darüber zu entscheiden. Vorausgesetzt man bekommt überhaupt davon Wind.

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