Bereits seit Ende 2010 ermittelt die EU-Kommission gegen den Internetriesen. Unter anderem wegen vermeintlicher Manipulation der Suchergebnisse und der damit verbundenen Besserstellung Konzern-eigener Services und Angebote, gegenüber der Konkurrenz. Nun setzte die Kommission Google eine Frist und erwartet in den nächsten Wochen Vorschläge, wie man diesen Verdacht/Umstand beseitigen wolle.
Man könnte also fast meinen, die Sache fände alsbald ein Ende. Sollte diese Frist allerdings ergebnislos verstreichen, droht dem Konzern eine empfindliche Strafe, in Höhe “von bis zu zehn Prozent seines Jahresumsatzes”, wie es in einigen Medienberichten zu diesem Thema heißt.
Google beherrscht weltweit mehr als zwei Drittel des Suchmaschinenmarktes und im Laufe der Zeit kamen immer wieder neue Beschwerden, in dieser Hinsicht, dazu. Konkret geht es um:
- die besagte Besserstellung eigener Dienste und Services in den Suchergebnissen
- die Art und Weise, wie Google – ohne ausdrückliche Autorisierung – von den Inhalten Dritter profitiert (bspw. Google News)
- die vertragliche Bestimmung bei der Schaltung von Werbung auf einer Website, ausschließlich nur das Google-eigene System einsetzen zu dürfen
und
- zugleich einen Wechseln hin zur Konkurrenz zu erschweren
Wir dürfen gespannt sein, was am Ende dabei heraus kommt. Momentan könnte man fast den Eindruck bekommen, wir befänden uns in einer Zeit, in der sich alle lieb haben und niemand dem anderen etwas schlechtes will. Zumal auch die seit Monaten im Clinch liegenden Streithähne Apple und Samsung sich auf gerichtliche Anweisung möglichst gütlich einigen sollen.

Ich denke nicht das google unbedingt seine Macht ausnutzt,
sie gehen aber sehr geschickt mit ihren Marktaanteilen um und alle sind bislang doch recht zufrieden mit den ergebnissen welche geliefert werden.
So könnte man es auch nennen.