Dieses Wochenende ist ja richtig was los in der IT-Szene. Noch am Freitag hielt die Welt, ob des “größten Börsengangs eines Internetunternehmens” in der Geschichte den Atem an. Einen Tag später vermeldet Facebook oder viel mehr dessen Chef Mark Zuckerberg den nächsten großen Meilenstein in seinem Leben. Der gute hat nämlich heimlich geheiratet und das mehr oder weniger hinter verschlossenen Türen. Na und zu guter letzt findet selbst Googles, bereits im August 2011 angekündigte, Übernahme des Mobilfunk-Pioniers Motorola ein glückliches Ende.
Obwohl nämlich zuvor sämtliche – in diese Sache relevante – (Aufsichts-) Behörden dieser Welt bereits ihr ok (unter Auflagen) gaben, meldeten im März die Chinesen bedenken an und behielten sich vor, den 12,5 Millarden Dollar schweren und auf dem Mobilfunkmarkt recht bedeutende Deal – nochmals ausgiebig prüfen und abwägen zu wollen.
Dem Bericht der Nachrichten-Agentur AFP zufolge, stünde einer Übernahme nun allerdings wirklich nichts mehr im Wege. Auch China gab grünes Licht. Allerdings unter der Bedingung dass das eigentlich ohne hin kostenlos (weil Open Source) zur Verfügung stehende, Google-eigene Smartphone-Betriebssystem Android für mindestens fünf weitere Jahre der gesamten Mobilfunkbranche (anderen Herstellern, neben Motorola) auch wirklich kostenlos zugänglich bleibt.
Dies war nämlich eines der großen Bedenken der Chinesen, welche befürchteten, dass bspw. in China ansässige Hersteller wie Huawei und ZTE künftig benachteiligt werden könnten und Motorola quasi exklusiv diverse Android-Geräte bauen bzw. vertreiben könnte.
Diesen Zeitraum wiederum zu garantieren dürfte Google allerdings nicht wirklich weh tun. Vor allem dann nicht, wenn man die im Zuge der Übernahme ebenfalls in Googles Besitz übergehenden, mehr als 17.000 Mobilfunkpatente bedenkt, mit denen sich der Internetriese, im Kampf um diverse Patentrechte auf dem Mobilfunkmarkt, nun breiter aufstellen kann.
Mal schauen, was uns da an neuen Motorola Smartphones erwartet. Da zurzeit eh Meldungen die Runde machen, Google wolle seine Android-Smartphones in Zukunft selbst vermarkten, dürfen wir gespannt sein.

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