Natürlich nicht nur mit Hilfe von Steuertricks, die Umsätze mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen machen schon den größten Teil des Erfolges der weltweit agierenden Tech-Konzerne wie eben Appe, Google, Microsoft etc. aus. Dennoch ist ein Blick hinter die Kulissen schon mal ganz interessant, denn durch kleine, aber keinesfalls illegale, Kniffe, lassen sich die Gewinne doch noch ein gutes Stück maximieren.
Die New York Times brachte zu diesem Thema kürzlich einen interessanten Bericht, in dem man die Praxis des derzeit wertvollsten Tech-Konzerns Apple einmal unter die Lupe nahm.
[...] Das Unternehmen unterhalte aber auch ein kleines Büro in Reno im Staat Nevada, um Gewinne zu verbuchen und Investitionen zu tätigen. In Nevada liege die Körperschaftssteuer bei null Prozent, in Kalifornien wären 8,84 Prozent fällig.
Fasst Welt Online das wichtigste daraus, in einem kurzen, deutschsprachigen Bericht zusammen.
Vereinfacht gesagt: Apple gründet eine Tochtergesllschaft in einem US-Bundesstaat, der auf diverse Gewinne keinerlei Steuern erhebt. Tätigt diverse Investition über diese “Zweigstelle” und erntet den Erfolg dann wieder, ohne jeglichen Abzug bei sich in Cupertino, wo dieser sonst mit 8,84 Prozent versteuert worden wäre.
Gewusst wie. Sicherlich ist diese Praxis nicht wirklich neu, nur ein Weg von vielen um Steuern zu sparen und Apple in diesem Fall auch nur ein Beispiel, aber eben auch eins, was sich aufdrängt, wenn man die ständigen Meldungen über Rekordgewinne u.ä. verfolgt.
Apple selbst verwies in einer anschließenden Stellungnahme darauf, dadurch die Schaffung vieler seiner Produkte überhaupt erst möglich gemacht und dabei eine Vielzahl an neuen Arbeitsplätzen in den USA und sogar weltweit geschaffen zu haben. Betont zudem noch einmal, dass man trotzdem noch eine “enorme Menge” an Steuern zahle. Immerhin fast 5 Milliarden Dollar, alleine in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres und sich obendrein sozial stark engagiere bzw. immer wieder für wohltätige Zwecke spende.
Klingt für mich fast so, als sehe sich da jemand genötigt sich rechtfertigen zu müssen. Spielt da etwas ein schlechtes Gewissen eine Rolle?
Nichts desto trotz wird es bei der Konkurrenz nicht viel anders laufen. Mir persönlich wird bei dem ganzen hin und her Geschiebe allerdings einmal mehr k*** übel. Aber mein Verhältnis zum Geld ist sowieso ein wenig “anders”…

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