Wie schon am letzten Wochenende, als Netzgezwitscher von den zur Abstimmung stehenden und nach vormaliger Kritik von Facebook überarbeiteten Nutzungsbedingungen berichtete, möchte ich auch dieses mal mit dem Satz beginnen: “Ich bin froh, dass ich mit dem Netzwerk nichts zu tun habe!” Das ganze Spiel geht nun nämlich in die nächste Runde.

Bis vergangen Freitag (27.04.12) lief die Frist, in der sich Nutzer ggf. erneut gegen die geänderten Bedingungen aussprechen konnten. Wie die Zeit nun bereits gestern berichtete, hätten dies auch immerhin 13.000 Facebook-Mitglieder getan. Nach den Regeln des Netzwerks reichen jedoch schon 7.000 Mitglieder aus, um eine “Abstimmung” herbei zu führen, “bei der Alternativen vorgeschlagen werden” sollen.

Den oben verlinkten Beitrag der Zeit solltet ihr euch wirklich mal ansehen und kurz darüber nachdenken! Nicht nur, dass Datenschützer dieses Änderungverfahren generell für rechtswidrig hielten, weil Facebook ausschließlich nur auf seiner Facebook Site Governance Seite auf etwaige Änderungen aufmerksam macht und jeder (die klare Mehrheit) der sie nicht im Auge behält ganz einfach von allem nichts mitbekommt, auch stört man sich an vielen weiteren – möcht’ bald sagen – “Spielchen” des Social Netzwork-Riesen in der Hinsicht, das gewisse Punkte ganz einfach gar nicht angesprochen werden (bspw. die Gesichtserkennung) und alle paar Wochen ellenlange Texte, mit viel Bla Bla irgendwelche Änderungen ankündigen.

Denn wer ließt sich bitte seitenlange Ankündigungen durch? Laut einer Befragung im Auftrag des Bitkom würde sich lediglich jeder fünfte Internetnutzer überhaupt derartige Texte, von Online-Anbietern durchlesen. Sie seien für viele eben – verständlicherweise – zu lang und größtenteils zu kompliziert formuliert. Immerhin gaben ganze 22 Prozent der Internetnutzer an, den Inhalt meistens nicht zu verstehen, weshalb sich auch mehr als die Hälfte einfacher formulierte Texte wünsche. Sicherlich aber auch solche die auf das wesentliche Bezogen sind und nicht – wie bei Facebook – noch eine Geschichte erzählen.

Ich erzähle ja selbst gerne “Geschichten”, aber ich habe auch nicht 850 Millionen Nutzerdaten zu verwalten oder beeinflusse das Netz in ähnlicher Weise. Trotzdem komme ich jetzt mal zum Ende und lasse euch mit “eurem Facebook” wieder alleine. Icon Wink in Facebook muss auch seine geänderten Nutzungsbedingungen überarbeiten - Kritik von allen Seiten

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