“Experten” und sonstige “Insider” sind sich ja schon seit Jahren darin einig, dass das Cloud ComputingW quasi DER Trend der Zukunft und sowas wie der Hauptumsatzbringer der IT-Branche, in den kommenden Monaten und Jahren ist. Objektiv betrachtet konnte man bislang allerdings wohl kaum von einem wirklichen Trend sprechen, doch nun überschlagen sich die Ereignisse und jeder will dabei sein.

Cloud-Dienste wie Apples iCloud, Microsofts SkyDrive oder die vielen wohl geläufigste Dropbox gibt es ja nun schon seit einigen Jahren. Nur wurden sie größtenteils bislang wohl eher von Leuten genutzt, die sich mit der Materie auskennen und Vor- bzw. Nachteile abwegen konnten.

Gestern berichtete Netzgezwitscher zudem vom, nach etlichen Jahren wilder Spekulation, nun endlich über die Bühne gebrachten Start der schlicht “Drive” genannten Google Cloud. Spätestens dieser brachte die Menschen allerdings wieder zu den Anfangs angesprochenen, Diskussionen zum Thema Datenschutz und Nutzungsbestimmungen.

Im Grunde hat sich an der Gesamtsituation allerdings wenig bis gar nichts geändert. Wer seine Daten in der Cloud speichert, gibt sie quasi aus der Hand und vertraut auf einen Dritten (Anbieter) in Bezug auf Sicherheit, Datenschutz und Zugänglichkeit. Dem gegenüber stehen allerdings auch eine ganze Menge Vorteile. So lassen sich die Daten theoretisch quasi immer und überall auf der Welt einsehen, bearbeiten oder weiterverbreiten. Lediglich eine Verbindung zum Internet ist von Nöten.

Genau diese Vorteile verspricht nun auch Sony mit seinem PlayMemoriesDrive genannten Dienst. Das Unternehmen ist in dieser Hinsicht zwar kein völliger Neuling, doch bislang war das Angebot auf diverse Spielstände der PlayStation beschränkt. Ähnlich wie bei Google Drive erhaltet ihr dort nun jedoch 5 GB kostenlosen Speicher, auf den ihr u.a. auch über entsprechende Apps für Android oder iOS zugreifen könnt. Abgesehen davon, dass die Sache in neueren Sony-Produkten wie Kameras, LapTops etc. bereits integriert sein soll und natürlich auch hierbei die PlayStation nicht fehlen darf.

“PlayMemories Online” ist der Cloud-Service, der das Organisieren und Teilen von Fotos und Videos ermöglicht. Dort lassen sich etwa mit Smartphone oder Tablet aufgenommene Fotos oder Videos direkt hinschicken.

Beschreibt man beim ITespresso die ganze Sache, mit wenigen Worten.

Plötzlich kann man also wirklich von einem Trend sprechen und über kurz oder lang wird daran wohl kaum mehr ein vorbei kommen sein. Allerdings halte ich es nicht für eine Bedrohung, sondern viel mehr eine große Erleichterung beim Umgang mit digitalen Daten.

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