An Tagen wie diesen bin ich ja wieder froh, nichts mit Facebook zu tun zu haben. Ende März berichtete Netzgezwitscher noch vom Vorhaben des Social Networks, seine Nutzungsbedingungen ändern und sich selbst dabei natürlich auch mehr Rechte einräumen zu wollen. Innerhalb kürzester Zeit widersprachen dem etliche zehntausend Nutzer und zwangen Facebook so, die ganze Sache nochmal zu überarbeiten. Das Ergebnis wurde nun am gestrigen Abend veröffentlicht.
Wie man es von Facebook eigentlich nicht anders kennt, natürlich mit einer ganzen Menge Text drum herum und insgesamt viel BlaBla. Schließlich sollen es ja auch möglichst wenig Nutzer wirklich durchlesen um Ende vielleicht sogar wieder etwas daran auszusetzen haben.
Bis zum 27. April habt ihr nun die Möglichkeit, bspw. durch entsprechende Kommentare unter den Erklärungen euer Missfallen auszudrücken und Facebook bestenfalls nochmals von einer notwendigen Nachbesserung zu überzeugen, denn auch diesmal wolle das Unternehmen natürlich auf die Kritik der Nutzer hören und sie ggf. in evtl. spätere Änderung mit einbeziehen.
Sollten sich 30 Prozent der Facebook-Nutzer weltweit an der Diskussion beteiligen, will Facebook eine Abstimmung über die Änderungen durchführen.
Erklärt Spiegel Online nochmals die Situation und bemängelt dabei zu Recht, dass die Änderungen vormals nur auf der Facebook Site Governance veröffentlicht wurden, welche allerdings gerade mal ein verschwindend geringer Teil der Nutzer tatsächlich verfolgen würde. Die bisherigen Kommentare unter den oben verlinkten “Erklärungen” sind jedenfalls überwiegend ablehnend. Also nichts wie ran… nehmt euch 3 Stunden Zeit, lest euch das Ganze durch oder kopiert einfach den ohnehin schon zigfach in den Kommentaren vertretenen Kommentar: “Ich lehne die Änderungen ab…”
Gemeinsam könnt IHR es schaffen!
Ach und falls mal jemand auf die Idee kommt ein eigenes Projekt mit ähnlichem Namen (wie Facebook) auf die Beine zu stellen. Macht lieber was anderes!

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