Gemeinhin sagt man ja, das Apple der Urvater des heute überaus beliebten und weit verbreiteten Smarphones wäre. Dieses erschien erstmals im Jahr 2007 und löste einen “Trend” aus, der dem Unternehmen noch heute immer neue Umsatzrekorde beschert und inzwischen von nahezu jedem Tech-Unternehmen, weltweit inzwischen aufgegriffen wurde, doch halt: Wer hats erfunden?
Kein Scherz! Microsoft soll es gewesen sein, wie das nachfolgende Konzept zeigt.

Dieses sei bereits 1991 der Feder von Nathan Myhrvold – damals technischer Leiter bei den Redmondern – entsprungen und es zeigt eigentlich alles, was ein Smartphone heute ausmacht. Zur damaligen Zeit war das Ganze zwar als eine Art “digitale Brieftasche” gedacht, doch ob Adressbuch, Terminplaner, eine Galerie für Bilder und Musik und der gleichen, alles war bereits vorhanden. Selbst preislich hätte sich das Ganze etwa im heutigen Rahmen bewegt. Wenn man davon ausgeht, dass ein aktuelles iPhone, abhängig von der Ausstattung, so um die 600 oder mehr Euro kostet.
Microsoft legte die Pläne damals jedoch lieber erstmal wieder zurück zu den Akten… sowas braucht doch auch keiner.
Heute hächelt der Softwareriese der Konkurrenz aus Cupertino und Mountain View hinterher und kommt, in dieser Hinsicht, scheinbar nicht auf einen grünen Zweig. Im Jahr 2010 versuchte man es mit einer eigenen Smartphone-Reihe, welche jedoch bereits nach nur anderthalb Monaten, mangels Käuferinteresse, wieder eingestellt bzw. vom Markt genommen wurde.
Im selben Jahr erschien auch Microsofts derzeitiges Aushängeschild *hust* im Smartphone-Bereich. Mit viel TamTam feierte man die Fertigstellung von Windows Phone 7 und versprach sich davon einen gewaltigen Schritt nach vorne. So richtig in Tritt gekommen, ist das Ganze aber wohl nie.
Wie ging noch dieser Spruch? “Alle (Microsoft) sagten, dass geht nicht. Dann kam einer (Apple), der wusste das nicht und hats einfach gemacht.”
So ungefähr könnte man die Geschichte des Smartphones wohl zusammenfassen. Bei Microsoft scheint es hingegen Tradition zu sein diverse Trends zu verschlafen bzw. diesen später hinterher zu laufen.

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