Habt ihr euer Handy/Smartphone schon mal verloren? Egal ob Diebstahl oder Schusseligkeit. Die einigen Smartphonebesitzern vielleicht bekannte Firma Lookout (ein auf mobile Sicherheitslösungen spezialisiertes Unternehmen) hat kürzlich mal – selbstverständlich anonymisiert – die Daten von 15 Millionen Nutzern weltweit (davon mehreren hunderttausend in Deutschland), ausgewertet und dabei interessante Zahlen und Erkenntnisse ans Licht gebracht.
Ich selbst habe Lookout auf meinem Android-Smartphone installiert und kann es eigentlich auch nur weiterempfehlen. Neben der Möglichkeit regelmäßige Backups anzulegen und das System bzw. neue Apps auf Schädlingsbefall prüfen zu können, bietet das Programm eben auch die Möglichkeit sein Gerät quasi überall auf der Welt orten zu lassen und auf einer separaten Webseite den derzeitigen “Aufenthaltsort” zu ermitteln. Falls man es mal verlegt o.ä. hat.
Nun sagt die Studie, dass Handy/Smartphone-Besitzer in Deutschland durchschnittlich alle drei Jahre intensiv (also per Ortung) auf der Suche nach ihrem Gerät wären. Aufgrund von Erfahrungswerten und dem derzeitigen “Trend”, schätzt das Unternehmen die in diesem Jahr zu erwartenden Kosten, sollten sie nicht wiedergefunden werden, auf mehr als 715 Millionen Euro. Damit könnte man ja schon fast den Euro an sich ein Stück weit retten.
Interessant finde ich dabei ja die Auflistung der Top 10 Orte, an denen die Geräte am meisten hops gingen bzw. geortet würden.
1.) Hotels
2.) Bars/Kneipen
3.) Clubs/Discos
4.) Zu Hause
5.) Fitnessstudio
6.) Cafés
7.) Parks und Außenflächen
8.) Geschäfte
9.) Restaurants
10.) Schulen und Universitäten
Entscheidend sei aber auch die Tageszeit, so hätte sich gezeigt, dass gerade in den Abend- und Nachtstunden mit Abstand am meisten Geräte verloren gingen. Allein zwei Drittel zwischen 21.00 Uhr und 2.00 Uhr. Auf der Lookout Website, findet ihr das Ganze, wenn auch mit anderen Zahlen, visualisiert dargestellt und könnt euch zudem ein Bild von der anfangs angesprochenen, zumindest in ihren Grundfunktionen kostenlosen, Software machen. Naja und sonst heißt es eben “Augen offen halten” und aufpassen. In drei Jahren ist “das große Geschrei”, wenn bspw. ein 600 Euro iPhone auf der Strecke bleibt, noch nicht mal verhallt.

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