Ich muss gestehen, dieses Thema geht aufgrund “mangelnder Betroffenheit” soziemlich komplett an mir vorbei. Doch ist es ein Streitthema, welches die Schwarz-Gelbe Koalition einmal mehr unterschiedlicher Ansicht sein lässt. Im 2009 von beiden Lagern unterzeichneten Koalitionsvertrag heißt es: „Um Wahlfreiheit zu anderen öffentlichen Angeboten und Leistungen zu ermöglichen, soll ab dem Jahr 2013 ein Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro, gegebenenfalls als Gutschein, für Kinder unter drei Jahren als Bundesleistung eingeführt werden.“ Kurz: wer den Nachwuchs selbst zu Hause erzieht und nicht tagsüber bspw. in eine Kita abgibt, erhält vom Staat sozusagen eine finanzielle Belohnung. Eigentlich nahe liegend, dass das – in anbetracht der zu erwartenden Kosten – nicht jedem in der Politik gefällt. @sixtus denkt die Sache aber gleich noch ein Stück weiter…
Das “Betreuungsgeld” bekommt man, wenn man eine staatliche Subvention (Kita) nicht beansprucht. Gibt es das auch für Opernhäuser u. Theater?
— Mario Sixtus (@sixtus) April 3, 2012

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