Beim Thema Strom dürften vielen, ob der “rosigen” Aussichten für die nähste Zukunft, wohl die Haare zu Berge stehen. Intelligente Stromzähler – so genannte Smartmeter – sollen Kunden künftig zwar helfen den Verbrauch besser kontrollieren und bestenfalls auch dosieren zu können, doch nicht nur, dass selbige einige Probleme in puncto Datenschutz mit sich bringen, auch sei ihre flächendeckender Einsatz wohl frühestens im Jahr 2020 zu erwarten.
Bei einem “Blick in die Zukunft” stieß ich kürzlich allerdings auf eine interessante Neuheit des japanischen Technologiekonzerns Sony. Ein Steckdosen-Adapter, mit dessen Hilfe sich das angeschlossene Gerät und darüber letztlich auch der eigentlich Nutzer identifizieren ließe. Und was ist daran so besonders?
Nunja… bedenkt man, das Strom nicht nur immer teurer, sondern auch immer wichtiger wird, könnte diese Möglichkeit schon recht vorteilhaft bspw. für einen Arbeitgeber sein. Der Autor dieses Artikels nennt dabei z.B. die Tatsache, dass viele Menschen ihr Handy/Smartphone oder ein anderes, mobiles Gerät ganz einfach auf der Arbeit (kostenlos) aufladen. Künftig könnte der Chef also sehen, wer sich an seiner Steckdose zu schaffen macht. Es unterbinden und/oder die Kosten entsprechend abrechnen..
Sobald die Steckdose erkannt hat, welches Gerät an den Stecker angeschlossen wurde, erlaubt der smarte Adapter auch eine Fernsteuerung der Stromzufuhr für die angedockten Geräte
Außer dem nachfolgenden fast drei-minütigen Präsentationsvideo, gibt der Artikel leider nicht sehr viel über die Funktionsweise des Ganzen her. Nach ein wenig Eigenrecherche fand ich aber zumindest einige Hinweise darauf, dass dem die so genannte Near Field CommunicationW (NFC) Technologie zu Grunde liege. So seien Stecker (mit integriertem NFC-Chip) und Dose (mit NFC Lese- und Schreibfähigkeiten) quasi ein System und Strom würde nur fließen, sobald beide Komponenten miteinander in Berührung kommen. So gesehen wäre das Ganze gleich noch die “Kindersicherste Kindersicherung”, seit es Sicherungen für Kinder gibt.
Hier nun aber das Video zum selbst gucken. Der Steckertyp darin ist zwar weder internationaler, noch deutscher Norm entsprechend, doch das zu ändern, dürfte wohl kein großes Problem darstellen.

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