Er tat es nicht nur in seinem Garten und wurde von Googles legendären Kameraautos, anlässlich der Aufnahmen für dessen Panoramadienst StreetView, dabei gefilmt. Nein, er versuchte auch Google ans Bein zu pinkeln, in dem er den Konzern für die Veröffentlichung der Bilder auf Schadenersatz in Höhe von 10.000 Euro verklagte. Ganz so einfach scheint das allerdings auch wieder nicht zu sein. Es gibt da schon ein paar Dinge zu beachten.

Da wäre zum Beispiel die Überlegung, wo man denn klagt. Denn obwohl das Klagen schon seit geraumer Zeit im Trend zu liegen scheint (genauer: das verklagen, nicht beklagen, das ist schon von je her im Trend), wandte sich der Gute schlicht an das falsche Gericht, welches sein Ersuchen letztlich aus diesem Grund ablehnte und ihn anschließend sogar selbst noch eine Art Schadenersatzzahlung auferlegte.

Ganze 1.200 Euro musste er laut Futurezone berappen. Nämlich für die Kosten, die Google während des Prozesses entstanden (Anwaltskosten). Zwar erreichte er sein wohl primäres Ziel, die beanstandeten Bilder entfernen zu lassen, doch das wäre durch eine Kontaktaufnahme mit Google vermutlich auch etwas preiswerter von statten gegangen.

Im Grunde erfüllte sich also die bereits zu Beginn des Monats (siehe Link ganz oben) spekulierte Meinung, dass die Aktion wenig erfolgversprechend ist. Die Bilder, die ihm beim Pinkeln in seinem Garten zeigten, machten ihn zum Gespött der Leute in seinem Dorf. Das bekannt werden der gerichtlichen Entscheidung dürfte ihn nun allerdings womöglich zum baldigen Umzug bewegen. Icon Wink in Gericht weißt Garten-Pinkler-Klage gegen Google zurück - Klagen will gelernt sein

Ist schon eine “schöne” Welt in der wir Leben. :-/ Wenn es denn nur eine Lehre für alle übermäßig  klagefreudigen Menschen auf diesem Planeten wäre…

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