So ganz frisch ist die oder besser sind die Meldungen nicht mehr. Der Bitkom hat mal wieder eine interessante Studie vorgelegt und das Marktforschungsinstitut ComScore das Ganze wenig später mit eigenen Zahlen quasi eindrucksvoll bestätigt. Zu hinterfragen lohnt es sich aber immer noch. Icon Wink in Bitkom: Suchmaschinen bereiten den Weg ins Internet - Google in Deutschland fast konkurrenzlos

Laut Bitkom würden nämlich etwa 58 Prozent der Internetnutzer in Deutschland, Suchmaschinec wie Google, Bing oder Yahoo! als Startseite im Browser eingestellt haben. Für mich in sofern interessant, wenn ich bedenke, das in der Vergangenheit oftmals betont wurde, das soziale Netzwerke wie bspw. Facebook zumeist nicht etwa direkt aufgerufen, sondern über eine Suchmaschine gesucht und dann genutzt werden. Mit gerade mal 4 Prozent liegen diese, in dieser Hinsicht, nämlich deutlich hinter besagten Suchmaschinen. (siehe Tabelle)

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Wie das nun kommt ist eigentlich naheliegend, wie ich finde. Beißt sich aber zum Teil mit Studienergebnissen der Vergangenheit oder macht diese rückwirkend noch ein Stückchen interessanter, wie man’s nimmt. Zum Beispiel die Feststellung, das Facebook länger genutzt wird, als sämtliche Google-Services (inkl. Suche) zusammen. Auch wenn diese schon ein Weilchen zurück liegt, hat sich an der Situation bis heute nicht viel geändert und genau diesen Zusammenhang einmal etwas genauer zu beleuchten, fände ich persönlich ja schon mal interessant(er). Starten die Menschen ihren Browser, Google öffnet sich, sie tippen Facebook ein und starten bis zum Rest des Tages die ausgiebige Kommunikation mit “Freunden” und Bekannten? Eine Startseite erscheint zumeist aber auch beim öffnen eines neuen Tabs! Für den Fall, das man mal nach etwas anderem sehen möchte.

Wenn es um Suchmaschinen geht, führt in Deutschland an Google jedenfalls kein Weg vorbei. Laut ComScore könne der Internetriese hierzulande einen satten Marktanteil von 95,9 Prozent vorweisen. Konkurrenten wie Bing oder Yahoo! interessieren in Deutschland kaum jemanden. Auch darüber könnte man wieder lange spekulieren. Zum Beispiel, wenn man bedenkt, dass der Google-eigene Browser Chrome auch hierzulande schnell an Bedeutung gewinnt und weltweit inzwischen zu einem der beliebteste Browser überhaupt gehört. Dort ist die Googlesuche zunächst voreingestellt. Die Sache verhält sich also ähnlich, wie vor Jahren mit dem Internet Explorer. Er war auf jedem Windowssystem vorinstalliert und somit auch lange Zeit die unangefochtene Nummer 1 auf dem Markt.

Und was lernen wir nun aus den beiden Studien? Richtig, im Grunde nichts! Aber wer weiß, vielleicht geht man ja noch mal tiefer ins Detail.

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