Nun hänge ich mit dem “Tweet des Tages” schon wieder einen Tag hinterher, denn über die Tatsache, das der deutsche Geheimdienst im Jahr 2010 stolze 37.292.862 E-Mails und Datenverbindunge überwacht bzw. nach Schlagworten, die auf einen terroristischen Anschlag hindeuten könnten, gefiltert haben soll, ist schon fast wieder Gras gewachsen. Zumindest scheint die daraufhin erfolgte Empörungswelle im Netz zumindest bis morgen (Montag) doch deutlich abgeflaut. Lediglich 213 Fälle wären am Ende relevant gewesen und man fragt sich – nicht zuletzt wegen den jüngsten Entwicklungen der “rechten Szene” in Deutschland – ob der Geheimdienst, um es mal vorsichtig zu formulieren, seine Prioritäten wirklich richtig zu setzen weiß. Denn was sagt man seinem Kind, wenn mal wieder ein ganzer Haufen der braunen Gesinnung für den “nationalen Widerstand” demonstriert?
“Mama, warum laufen da so viele Nazis auf der Straße rum?” “Die Polizei hat keine Zeit, die muss unsere E-Mails lesen.”
— Der Wurfschuh (@Wurfschuh) Februar 25, 2012

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