Zu diesem Schluss kommt der Software-Riese Microsoft, nach Auswertung einer Studie, laut der “lediglich 49 Prozent der Erwachsenen und 39 Prozent der Kinder und Jugendlichen die langfristigen Auswirkungen ihrer Web-Aktivitäten auf ihren Ruf im Netz bedenken” würden.
Heute ist der “internationale Datenschutztag”. Gelegenheit einmal über Datenschutz/Privatsphäre und dessen Bedeutung bzw. dass, was man selbst dafür tut nachzudenken. Zu diesem Anlass legte Microsoft kürzlich ein paar interessante Details vor und gibt dabei einige Tipps, wie man zumindest seine eigene Reputation im Netz möglichst sauber hält. Denn egal “ob Emails und Kommentare, das Klicken sogenannter „like”- und „retweet”-Buttons, das Hochladen von Fotos” oder auch eine schlichte Online-Shoppingtour. So ziemlich alles wirkt sich heutzutage auf die Online Reputation des Nutzers aus.
Dr. Jo Groebel, Direktor des Deutschen Digital Instituts bringt es auf den Punkt:
“Soziale Netzwerke und andere digitale Plattformen werden zu einem der bestimmenden Faktoren für die Eindrucksbildung über Menschen. Sehr häufig entstehen Urteile über andere nicht mehr in der persönlichen Umgebung, sondern durch die Informationssuche im Netz. Solche Eindrücke können weitreichende Folgen für die berufliche und private Zukunft haben. Daher ist es umso wichtiger, dass die Nutzer sich darüber klar werden, dass nicht nur einzelne Informationen, sondern auch die Kombination aus Spuren, die im Netz hinterlassen werden, zur gesamten Eindrucksbildung beitragen [...]”
Zum Thema Datenschutz hat die Computerwoche, auf Grundlage einer Art “Best of” des Sicherheitsunternehmens Sophos, einmal fünf “kuriose Datenpannen” aus den letzten Monaten zusammengestellt. Diese zeigen letztlich nicht nur wie wichtig dieses Thema doch ist, sondern auch einmal mehr, das selbst “die Großen” nicht vor etwaigen Fehltritten gefeit sind. Auf jeden Fall sollten sie, neben der kurzweiligen Unterhaltung und den Zahlen von Microsoft, zum nachdenken anregen.

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