Einmal werden wir noch wach, heißa dann… ähm… ja, dann gibt’s Geschenke.
Obwohl Weihnachten ja zumeist gerne als das “Fest der Liebe” bezeichnet wird und sich während dieser Zeit alle entsetzlich lieb zu haben scheinen, sollte man meinen, dass nicht nur die jüngsten das Weihnachtsfest fast ausschließlich damit verbinden, allerdings wahr das wohl auch schon immer so. Diverse Online-Händler dürfte es jedenfalls freuen und selbst Versandhäuser vermelden die Tage einen Rekord nach dem anderen.
Einer repräsentativen Umfrage des Bitkom, aus dem letzten Monat zufolge, würde inzwischen jeder dritte Bundesbürger ab 14 Jahren (24 Mio. Menschen) seine Weihnachtsgeschenke online kaufen. Klar, bietet doch inzwischen fast jeder, größere Händler eine solche Möglichkeit. Hoch im Kurs würden in diesem Zusammenhang gerade technische Geräte wie Handys, Tablets und/oder Digitalkameras liegen.
Mal abgesehen vom Online-Shop des Elektronikhändlers Conrad, der kürzlich aufgrund eines Hackerangriffs, mitten im Weihnachtsgeschäft, so seine Probleme hatte und für Kunden nicht erreichbar war, lässt sich dieser “Trend” in den Medien derzeit auch gut verfolgen.
Fast zwei Drittel des Jahresumsatzes der Branche werden nicht mehr über den Katalog gemacht, sondern über Webseiten und Shoppingsender im Fernsehen.
Schreibt bspw. Welt Online, im Zuge eines Berichts, bezüglich des die Tage florierenden Online-Geschäfts diverser Händler. Um- und Absatzrekorde wohin man nur schaut… Da ist ein Blick hinter die Kulissen schon mal ganz interessant, finde ich.
Einen solchen bietet Spiegel Online, in einem aktuellen Beitrag. Am Beispiel des wohl populärsten Online-Händlers Amazon, zeigt dieser recht eindrucksvoll, welch’ logistischer Aufwand hinter der ganzen Sache steckt und bietet zudem einen kleinen Einblick in das Machen und Tun des Unternehmens. In Anbetracht des vor einem Monat diskutierten “Skandals” um die Beschäftigung von Arbeitslosen, ohne Vergütung vielleicht mal interessant zu sehen/lesen.
Ich selbst habe mit Amazon bislang durchweg gute Erfahrungen gemacht. Selbst mein vor zwei Tagen bestelltes “Weihnachtsgeschenk” befindet sich – laut Paketverfolgung – schon fast vor meiner Haustür. Bleibt also noch genug Zeit zum lieb haben.

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