Zurückgeblickt habe ich an dieser Stelle ja nun schon genug. Zwar will ich noch keine Entwarnung geben, dass es sich in den verbleibenden zwei Wochen des Jahres nicht doch noch einmal lohnen könnte zu schauen was in 2011 war, doch vermutlich interessanter dürfte sein, was uns im Jahr 2012 – speziell im IT-Bereich – erwartet. Neben den inzwischen bereits unzähligen Prognosen diverser Unternehmen wie bspw. IBM, wagte nun auch der “Vorsitzende der Geschäftsführung” von Microsoft Deutschland, Ralph Haupter eine durchaus interessante Vorhersage und die will ich euch natürlich nicht vorenthalten.
Vor ziemlich genau einem Monat schrieb ich an dieser Stelle von der Entwicklung selbstheilender Kunststoffe und der damit verbunden Vorteile bspw. für Handy/Smartphonebesitzer. Eine Sache, die mich persönlich schon ganz aufgeregt in die Zukunft blicken lässt. Beiläufig sprach ich dabei auch einige “Microsoftsche Visionen”. Denn bei allem was ist und egal wie man zu den Redmondern steht, Visionen – die begeistern – hatte das Unternehmen schon immer und auch die von Herrn Haupter genannten wirken gar nicht mal utopisch und sehr interessant.
Sieben Stück sind es an der Zahl. Von Cloud ComputingW bis UsabilityW. Ich versuche das Ganze mal in wenigen Worten zusammenfassen. Die Technik wird zunehmend mobiler und die Bedienung immer natürlicher (Stichwort: Bewegungssteuerung) bzw. einfacher. So ziemlich alle Bereiche des täglichen Lebens werden künftig miteinander vernetzt sein
In der Hauptstadt des Vereinigten Königreiches twittert die Themse fröhlich ihren Wasserstand, die berühmte Tower Bridge teilt mit, wann sie ihre Schranken für Schiffe öffnet und wieder schließt – und Londons Taxifahrer danken es ihr.
und letztendlich spielt die Musik fast nur noch in der Cloud/im Internet. Schon heute gibt es etliche Services im Netz, die zum einen kostenlos sind und zum anderen alt-bewährte Computerprogramme überflüssig machen. Das wohl prominenteste Beispiel dabei ist Google, auch wenn Microsoft zum Teil bereits ähnliche Services anbietet.
Wer sich für die Entwicklung der IT interessiert, wird sicherlich nicht sonderlich viel neues hören/lesen, allerdings ist meine Ausführung auch mehr ein kurzer Anriss des Ganzen. Etwas ausführlicher und ein bisschen mehr “Business-Like” formuliert es Ralph Haupter im oben verlinkten, Fett gedruckten Beitrag.
Dieser mag für den einen oder anderen zwar recht speziell klingen, aber betreffen wird es früher oder später wohl so ziemlich jeden und ich freu’ mich drauf, ohne an etwaige, sich oftmals daraus ergebende, Sicherheitsbedenken zu denken. Eine Sache die uns künftig sowieso noch mehr beschäftigen wird. Schließlich wandern immer mehr persönliche Daten in die Cloud/ins Internet und diversen Anbietern kommt dabei eine ganz besondere Verantwortung zu. Noch hat Deutschland aber Zeit ein entsprechendes “Kompetenzzentrum” zu gründen, welches mit diverser Behörden eng verzahnt zusammen arbeitet und uns im Fall der Fälle erzählt, dass man “es” schon lange wusste.

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