Bereits zu Beginn des Jahres berichtete Netzgezwitscher von der angeblich rasant steigenden Beliebtheit Internet-fähiger Fernseher in Deutschland. Einer kürzlich vom Bitkom vorgestellten Untersuchung zufolge, seien hierzulande bis heute etwa vier Millionen Stück verkauft worden, doch nur ein Bruchteil der Besitzer nutze auch wirklich die sich damit ergebenden Möglichkeiten.

Das ist in der Hinsicht “merkwürdig”, weil diese neben dem herkömmlichen surfen und/oder “informieren” im Web, auch die Möglichkeit bspw. diverse Sendungen nach deren regulärer Ausstrahlung, sowie top aktuelle Kinofilme bzw. Programme aus anderen Ländern, direkt am heimischen Fernseher anschauen zu können umfassen.

Lediglich 13 Prozent der Personen, die ein derartiges Gerät ihr Eigen nennen würden, gingen damit aber auch tatsächlich aktiv online, hieß es. Zwar geht man beim Bitkom davon aus, dass sich dieser Umstand – mit der Zunahme entsprechender Inhalte und Services – in den kommenden Jahres ändern wird, doch im Grunde frage ich mich inzwischen selbst, ob ein Internet-fähiger Fernseher wirklich sein muss. Nicht das ich es nicht grundsätzlich schön fände, auch mit dem Fernseher ins Netz gehen und die dortigen Angebote nutzen zu können, doch wie eine weitere Studie kürzlich zeigte, würde ein Großteil der Menschen ohne hin einen “Zweiten Bildschirm” verwenden, um anderweitige Inhalten (parallel) aufzurufen. Soll heißen: Fernsehen und nebenbei über Laptop, Smartphone, Tablet etc. surfen, informieren, chatten usw. Einziger Haken im Moment: Man gehört nicht zum Kreis derer, die bereits ein Internet-fähiges Gerät zu Hause stehen haben. Spätestens wenn Besuch kommt ist dass ja immer so eine Sache. Icon Wink in Bitkom: Internetfähige Fernseher werder immer beliebter, ihre Möglichkeiten jedoch kaum genutzt

Zudem sollte man bedenken:

Im Kommen sind TV-Apps. Genau wie bei einem Smartphone ermöglichen diese kleinen Programme z.B. Videotelefonie oder den Abruf von Wetterdiensten.

Diese machen die Sache für die meisten wohl erst richtig interessant und wie man am Beispiel GoogleTV sehen kann letztlich sogar populär(er), denn der in der Vergangenheit oft verschmähte Versuch des Internetgiganten, in diesem Bereich Fuß zu fassen, erhielt plötzlich einen gewaltigen Schub.

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