Gemeint sind Dinge wie ein Anti-Virenprogramm oder auch eine FirewallW, welche eigentlich zur Grundausstattung eines jeden Computer- bzw. Internetnutzers gehören sollten. Im Zuge der bereits gestern vorgestellten “G Data Security Studie 2011″ der gleichnamigen Sicherheit-Softwarefirma würde jeder neunte Internetnutzer – trotz stetig zunehmender Internetkriminalität – auf derartige Dinge verzichten.

Bezogen auf – laut Bitkom – rund 51 Mio. Internetnutzer in Deutschland sind dies immerhin stolze 5,6 Millionen. Klingt schon erstmal beachtlich und nach einem kleinen Paradies für “Kriminelle” aller Art.

Natürlich werden solche Zahlen aber nicht veröffentlicht, ohne mehr Engagement in dieser Hinsicht anzumahnen und dabei “kluge Ratschläge” zu geben, die sich schlussendlich jedoch immer wiederholen. Ich persönlich finde dagegen schon den Vergleich der einzelnen Berichterstattungen wesentlich interessanter. Während “normale” Zeitungen/ Magazine/ Portale in diesem Zusammenhang schreiben, dass Internetnutzer weitgehend geschützt surfen würden und die Zahlen der Studie entsprechend andersherum deuten, wird die selbe Studie in einschlägig bekannten Computermagazinen nämlich mit “Jeder neunte Internetnutzer ist ungeschützt online” überschrieben.

Ralf Benzmüller, Leiter der G Data SecurityLabs ist sich sicher:

“Anwender können sich nur schützen, wenn sie eine umfassende Security-Software einsetzen. Diese sollte Technologien umfassen, die in Echtzeit unbekannte Schädlinge abwehrt. Einen optimalen Schutz bieten Sicherheitspakete, die eine integrierte Firewall, ein Anti-Spam-Modul und einen Web-Filter beinhalten. Hierdurch sind alle Sicherheitskomponenten aufeinander abgestimmt, eng miteinander verzahnt und bieten so den bestmöglichen Schutz vor jeglichen Angriffsszenarien.”

Gott sei Dank gibt es eine solche Software von G Data, aber es soll ja nicht so aussehen, also würde man diese indirekt bewerben. Angeblich sei ein Großteil der Studienteilnehmer der Meinung, das kostenlos erhältliche Sicherheitslösungen den kostenpflichtigen in kaum etwas nachstehen würden. >Ein gefährlicher Trugschluss< wie man natürlich gleich einwendete.

Sicher bieten kostenlos erhältliche Sicherheitsprogramme kaum einen umfassenden Schutz vor “Cyberkriminalität”. Aber gewiss stehen sie in Puncto Leistung zumeist nicht oder nicht weit hinter kommerzieller Software. Zumindest dann nicht, wenn man bereit ist sich statt einer umfassenden Security-Suite, 100 kleine, kostenlose Sicherheitstools zu installieren. Deren Einstellungen dürfte für viele Anwender sicherlich etwas speziell sein, zumal man diese Tools ja auch erst einmal finden muss und es einige gibt, die mehr versprechen, als sie halten. Schlechter sind sie jedenfalls nicht unbedingt. Für den “Einsteiger” sind Rundum Sorglospakete also wohl wirklich die beste Wahl. Das wichtigste, angesichts der Studienergebnisse ist und bleibt jedoch überhaupt etwas zu tun, um sich vor “Gefahren aus dem Netz” zu schützen.

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1 Kommentar

  1. [...] ← Jeder neunte Internetnutzer verzichtet auf den Einsatz einer leistungsfähigen Sicherheitssof… [...]

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