Das nenne ich doch mal eine richtig feine Sache. Wie lange diskutiert man nun schon über die so genannte “Medienkompetenz” der Menschen? Wie verhalte ich mich in sozialen Netzwerken, welche Daten kann/soll/darf ich ruhigen Gewissens ins Netz stellen und welche Folgen kann dieses haben? Wer oder was ist ein Cookie, wie erstelle ich sichere Passwörter und was zum Teufel ist Spam? All diese Fragen beantwortet der Internetriese nun auf einer eigens für diesen Zweck eingerichteten Website und nimmt Eltern, Lehrern, Datenschützern und Politikern damit eine ganze Menge Arbeit ab.
Laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts comScore, würden Internetnutzer in Deutschland inzwischen mehr als ein Viertel ihrer Online-Zeit bei Facebook oder Google verbringen. Allerdings auch genau in dieser Reihenfolge und das dürfte wohl auch das interessanteste an dieser Umfrage sein.
Die Rede ist – naklar – von YouTube. Jenes Videoportal, welches nun schon seit einem halben Jahrzehnt zum Internetriesen Google gehört und seit dem sein Angebot kontinuierlich ausweitet. Sieht man sich die Inhalte an, kann man schon lange nicht mehr nur von reinen Amateurvideos sprechen. Nicht umsonst sagen “Experten” der Plattform über kurz oder lang sogar die “Ablösung” des herkömmlichen Fernsehens voraus.
“Aber Großmutter, warum hast du so ein großes und ausführliches Impressum?” “Damit ich besser/einfacher verklagt werden kann!” So in etwa habe ich ein ausführliches Impressum lange Zeit gesehen und schaut man sich im Netz ein wenig um bin ich da wohl auch nicht der einzige. Ist es für mich eher eine gute Hilfe zur ungefähren Einordnung der Website bzw. dessen Betreibers, brauche ich wohl niemandem zu erzählen wofür die darin enthaltenen Informationen (Klarnamen, Anschrift, ggf. Telefonnummer usw.) ebenso genutzt werden könnten. Dennoch entschied ein Gericht kürzlich, das nun auch Facebook-Seiten ein solches enthalten müssen. Heißt für die Nutzer: Um etwaigem Ärger vorzubeugen > Facebookseite aktualisieren!
Klingt auf den ersten Blick erst mal langweilig. Wer nicht gerade ausgesprochener Fan des Redmonder Software Konzerns ist, wird jetzt sicher gleichgültig mit den Schultern zucken. Etwas näher betrachtet, ist es aber durchaus interessant mal zu sehen, unter welchen Bedingungen die Mitarbeiter großer Unternehmen ihre Arbeit leisten.
„Banking und andere Finanzgeschäfte haben sich als Teil der Internetökonomie fest etabliert“ ist sich BITKOM Präsident Prof. Dieter Kempf, angesichts der Ergebnisse einer von seinem Haus in Auftrag gegebenen Umfrage sicher.
Gemeint sind Dinge wie ein Anti-Virenprogramm oder auch eine FirewallW, welche eigentlich zur Grundausstattung eines jeden Computer- bzw. Internetnutzers gehören sollten. Im Zuge der bereits gestern vorgestellten “G Data Security Studie 2011″ der gleichnamigen Sicherheit-Softwarefirma würde jeder neunte Internetnutzer – trotz stetig zunehmender Internetkriminalität – auf derartige Dinge verzichten.

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