Na herrlich, ich hab’s ja schon immer gewusst, das Internet ist weder so schlecht wie uns hiesige Politiker, anlässlich unzähliger Hackerangriffe auf Weltkonzerne wie bspw. Sony, diverse Banken und IT-Infrastrukturen einiger Regierungen diese Welt, immer wieder einzubläuen versuchen, noch trägt es entscheidend dazu bei, das dessen Nutzer vereinsamen und sich praktisch nur noch (alleine) vor dem PC aufhalten.

Wenn es um die Informationsgewinnung geht, ist das Internet meines Erachtens unschlagbar. Binnen kürzester Zeit erreichen Meldungen vom anderen Ende der Welt die Nutzer und erweitern damit vielleicht oftmals sogar deren Horizont.

Diverse Studien in der Vergangenheit beschäftigten sich bereits damit, welchen Einfluss das Internet bzw. dessen vermehrter Konsum auf den Menschen hat. Ob es darum ging dass ein Leben ohne Handy und Internet, für viele heute garnicht mehr denkbar ist, oder dass soziale Netzwerke – anders als oftmals behauptet – nicht zur (realen) Vereinsamung der Nutzer führen. Noch nie habe ich eine diesbezügliche Studie gelesen, die dem Internet bzw. dessen Diensten einen wirklichen Nachteil, seitens der geistigen, köperlichen oder seelischen Entwicklung eines Menschen nachweisen konnte.

Auch die bereits am vergangenen Donnerstag, vom Institut für Wirtschaftsforschung e. V. München (ifo) zusammen mit der Initiative D21W vorgestellte Studie macht da keine Ausnahme. Denn wie es darin gleich zu Beginn heißt, fördere das Internet sogar die sozialen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen. Es macht also nicht pauschal einsam, sondern im Gegenteil “sozial aktiver”.

“Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass das Internet einsam macht!”

Sagte Ludger Wößmann, Professor und Bereichsleiter des Ifo-Instituts. Und wenn Herr Wößmann das schon sagt … Icon Wink in Studie zeigt: das Internet macht nicht einsam, sondern sozial aktiver

Zwar dürfte das Ergebniss nicht wirklich überraschen, doch etwas genauer betrachtet, stellt sich mir doch die Frage, welche Bedeutung bzw. Aussagekraft einige gewonne “Erkenntnisse” haben.
Beispiel:

“… während beim Fernsehen einseitige passive Unterhaltung dominiert, wird das Internet offensichtlich vor allem interaktiv genutzt.”

Gut das wir das jetzt wissen. Einen Fernseher schaltet man auch gewöhnlich “nur” ein, bestenfalls noch gelegentlich die Programme bzw. Lautstärke um und lässt sich berieseln. Es liegt wohl in der Natur der Sache, das man das Internet “interaktiv” nutzt.

Erwähnenswert finde ich jedoch die Tatsache, dass die Probanden trotz verfügbarer, schneller Internetverbindung nach wie vor großen Wert auf reale Aktivitäten legten. Ob Besuche von Freunden, ehrenamtlichem und politischem Engagement in Vereinen o.ä. – auf die Ausgewogenheit kommt es eben an.

Im Ergebnis nimmt das Maß der informellen sozialen Interaktion mit dem Internet sogar signifikant zu: Menschen mit schnellem Internetanschluss gehen beispielsweise häufiger ins Theater, in die Oper, ins Kino oder ins Konzert.

Lautet das Ergebnis der Studie. Bleibt also einmal mehr festzuhalten: das Internet ist nicht böse, macht nicht kriminell, verändert den Charakter eines Menschen nicht zwangsläufig zum negativen und ist schon garnicht langweilig! Icon Wink in Studie zeigt: das Internet macht nicht einsam, sondern sozial aktiver Einziges Problem in der Praxis: der richtige Umgang will gelernt sein. Dazu gehört auch die Kenntnis diverser “Gefahren”.

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1 Kommentar

  1. [...] bin ich hier am erzählen, wie schön das Internet doch ist, was es für Möglichkeiten bietet und letztlich, welche zunehmende – wenn auch von [...]

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