Über die Vorteile und Möglichkeiten des Internets, habe ich schon mehrfach geschrieben. Schauen wir uns also mal die Kehrseite der Medaille an. Cybermobbing ist eine von ihr. Psychologen und Verhaltensforscher sehen darin eine neue Form des Mobbings (schikanieren) von Menschen, die über so genannte “neue Medien” wie Internet, E-Mail, Instant MessengerW, Chatrooms usw. praktiziert wird.
Seit geraumen Zeit gibt es dafür nun sogar eine eigene Website im Netz, die ich an dieser Stelle allerdings nicht verlinken möchte. Auf ihr lassen sich potenzielle Opfer nach Herzenslust ernidrigen, auf übelste beschimpfen oder anderweitig verunglimpfen. Im Prinzip also nichts anderes, als das, was man schon bisher unter “mobbing” verstand. Mit dem Unterschied, dass das Internet nichts vergisst und derartige Traktierungen quasi bis in alle Ewigkeit der Nachwelt erhalten bleiben.
Kürzlich schaffte es die besagte Website sogar in die Schlagzeilen zahlreicher, deutscher Zeitungen und Magazine, denn wie heute u.a. die Berliner-Morgenpost berichtete, kam es in der Hauptstadt, genauer gesagt im Stadtteil Wedding am Wochenende zu einem Zwischenfall, bei dem das vermeintliche Opfer am Ende sogar krankenhausreif geschlagen wurde.
Vorausgegangen war dem ein wochenlanges Mobbing einer 18-jährige Schülerin aus Berlin, die – kaum verwunderlich – unter den Traktierungen “dutzender Schüler” litt. Ihr Freund, dem die ganze Sache ebenfalls nahe ging, verusuchte – dem Bericht zufolge – dann zwischen den mobbenden Mitschülern und seiner Freundin zu vermitteln, in dem er mit ihnen ein Treffen ausmachte und sie scheinbar zur Rede stellen wollte.
Ein schwerer Fehler, wie sich später heraus stellen sollte. Nicht nur dass das Treffen wider erwarten, ausser massiver Beschimpfungen und Beleidigungen nicht viel einbrachte, nein laut Bericht begegnete er der zwischenzeitlich auf 20 Personen angewachsene Gruppe am späten Abend erneut, woraufhin diese ihn auf einen nahegelegenen Parkplatz gezerrt und dort mit Fußtritten und Faustschlägen derart zugerichtet haben soll, dass er letztlich bewusstlos am Boden lag und Ärzte später ein Schädelhirntrauma diagnostizierten.
Eigentlich wollte die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPJM), die Seite bereits vor einigen Wochen auf den Index setzen. Bis morgen hätten die Betreiber allerdings Zeit Stellung zu beziehen. Tuen sie dies nicht, wird sie “ab nächster Woche nicht mehr angezeigt, wenn in einer Suchmaschine danach gesucht wird“, wie der Vorsitzende der Prüfstelle erkärte.
Gänzlich Abschalten ließe sie sich über den Rechtsweg jedoch nicht, da sie vom Ausland aus betrieben wird. Spiegel-Angaben zufolge begründet der Betreiber die Existenz seines Angebotes mit der vermeintlich ausgeprägten, sozialen Kontrolle auf anderen Plattformen.
“Oftmals sind Lehrer in den SchülerVZ oder Arbeitgeber bei Facebook registriert und kontrollieren das Verhalten von Schülern oder Arbeitnehmern.” Damit gehe die “uneingeschränkte Nutzung der Netwerke verloren”.
Mir fällt dazu nicht viel ein. Eine derartige Website hat wirklich nichts im Internet verloren, geschweige denn mit seinen Vorzügen zu tun. Sollte sie tatsächlich von der Bildfläche verschwinden, werden sicherlich andere ihren Platz einnehmen.
Und sonst so?
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Digitalisierte Bücher: US-Richter stoppt Pläne für "Google Books" http://bit.ly/g4nfSy
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By Textitute
on 23-3-2011 08:26:32
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LinkedIn hat mehr als 100 Millionen Mitglieder http://derstandard.at/1297821203153
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By webstandardat
on 23-3-2011 08:44:03
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Und noch eins: #Google erhält #Patent für seine #Doodles http://bit.ly/fOCPo3
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By Dynambu
on 23-3-2011 10:33:07

[...] schon mal recht eifrig diskutiert. Damals ging es um eine Plattform im Internet, die sich genau auf dieses Thema spezialisiert hatte, inzwischen allerdings wegen seiner Unrechtmäßigkeit abgeschaltet [...]