In Deutschland ist es noch nicht ganz soweit (vielleicht aber nur eine Frage der Zeit), doch in den USA plant man bereits einen solchen Schritt, nachdem man feststellte, dass das mobile telefonieren, aber auch Musik zu hören, die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr doch drastisch einschränkt.

Während man am Steuer eines Autos sitzt, ist das telefonieren auch hierzulande verboten. Es sei denn man nutzt eine Freisprechanlage und hat zumindest beide Hände frei. Gerne gesehen wird aber auch das nicht so richtig, denn auch das telefonieren über ein Head-Set beeinträchtigt die Konzentration im entscheidenden Moment und kostet die vielleicht lebenswichtigen hundertstel Sekunden.

Wenn es nach dem Willen New Yorker Gesetzgeber ginge, würden iPods, Smartphones und andere mobile Geräte alsbald auch für Fußgänger verboten werden. Die CBS New York berichtete vergangene Woche, in diesem Zusammenhang bspw. über Fälle, in denen Menschen durch die Nutzung von mobilen Geräten wie Handy, iPod und Co. Opfer eines Unfalls wurden, der ohne die Ablenkung der Geräte zu verhindern gewesen wäre.

Ein 21-Jähriger sei dabei sogar zu Tode gekommen, als er über Kopfhörer Musik hörte und dabei von einem Lkw erfasst wurde.

Auf den ersten Blick würde ich fast denken es wäre ein neuer Vorschlag unserer allseits beliebten Arbeitsministerin Ursula von der Leyen alias “Zensursula”, die neben der sich scheinbar unendlich in die länge ziehenden HartzIV-Reform und ihrer geforderten Frauenquote in Führungsgremien der Wirtschaft, noch genug Zeit findet sich um solche Dinge zu kümmern. Grundsätzlich schlecht finde ich die Idee allerdings auch nicht. Ist nur wieder die Frage, wie man so was am besten umsetzt. Einwände beschnittener Selbstbestimmung o.ä. würden in Deutschland sicher nicht lange auf sich warten lassen.

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3 Kommentare

  1. Ein Affe sagt:

    Diese Idee an sich hat sicherlich Substanz und ist, wenn man sich auf den Straßen so umschaut, auch nicht ganz verkehrt, aber sicherlich nicht umsetzbar.
    Wenn die Leute natürlich so ins Telefongespräch vertieft sind oder die Musik so laut laufen lassen, dass sie ihre Umgebung nicht mehr wahrnehmen, wird es natürlich gerade bei regem Autoverkehr sehr kritisch.
    Doch wie sollte man so etwas reglementieren?
    Der einzige Weg, den ich sehe, wäre die Betreffenden an den entstandenen Schäden bzw. Kosten zu beteiligen. Das könnte sie verführen etwas vorsichtiger zu sein. Das gleiche würde ich z.B. auch zum Thema der so genannten neuen Trendsportarten (die immer gefährlicher werden) oder auch sehr passend im Winterurlaub einführen.
    Wobei das Grundproblem ein ganz anderes ist und das nennt sich Verantwortungslosigkeit.

    • Typeerati sagt:

      Ich persönlich finde die Idee schwachsinnig!

      Ich denke eher, das die Menschen von selbst darauf kommen könnten, das man an einer viel befahrenen Straße vielleicht auch den Verkehr ein wenig verfolgen können sollte, anstatt sich mit Handy, iPod oder sonstigem abzulenken und quasi komplett vom Geschehen abzuschotten.

      Wenn die Amarikaner dafür ein Gesetz brauchen… bitteschön! Anders wird man es wohl wirklich kaum in den Griff kriegen. Wiederspricht aber völlig meinem “überholten” Bild der Menschheit. Ich kann es z.B. auch nicht verstehen dass, wenn man jemanden anspricht, dieser meist erstmal seinen “Stöpsel” aus dem Ohr nehmen muss. Schön wenn er es denn auch tut. (Anstand) Man muss nicht alles per Gesetzt regeln…

  2. Ein Affe sagt:

    Das nicht alles per Gesetz geregelt werden soll/muss, ist leider reine Theorie. Abgesehen davon, gibt es so viele schwachsinnige Gesetze, da fällt das auch nicht mehr auf. Allein das diese Idee geboren wurde ist schon ein Zeichen dafür, dass eben nicht alle dazu in der Lage sind, normale “Alltagsregeln” zu befolgen. Traurig daran ist, dass aufgrund dessen überhaupt jemand auf die Idee kommt, dafür ein Gesetz zu erlassen.

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