Es geht immer noch ein Stückchen strenger. Icon Wink in Strengere Vorgaben für den Datenschutz im Internet geplant In Deutschland zeigen sich diverse Datenschützer und führende Politiker schon lange besorgt, um den Schutz persönlicher Daten der Nutzer im Internet. Nachdem bereits im November vergangenen Jahres, die EU-Kommission eine europaweite Regelung per Gesetz in Aussicht stellte und Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner zu Beginn des neuen Jahres das Ziel ausgab, Deutschland zum Vorreiter in Sachen Datenschutz machen zu wollen, legt nun Innenminister Thomas de Maizière nach.

Der ebenfalls vor wenigen Wochen vorgestellte “Digitale Radiergummi”, mit dem Nutzer die Möglichkeit gegeben werden soll, ins Internet gestellte Daten (bislang beschränkt auf Bilder) nach einer vorgegebenen Zeit automatisch unzugänglich machen zu können, war bereits ein erster Schritt in diese Richtung. (Mag man darüber denken wie man will)

Das dies jedoch bei weitem nicht ausreichen würde, war eigentlich von vorn herein klar. Bundesinnenminister Thomas de Maizière geht daher gleich noch einen Schritt weiter und möchte neben der Veröffentlichung von Daten, die geeignet wären ein “umfangreiches Persönlichkeits- oder Bewegungsprofil des Betroffenen” zu erstellen und die bspw. von Facebook Mitte 2010 angekündigte und – zumindest schonmal in den USA – verfügbare Technologie der automatischen Gesichtserkennung bzw. die generelle Möglichkeit biometrisches Material auszuwerten, gesetzlich verbieten.

Neben einem Bußgeld in Höhe von 300.000 Euro, die wohl letztlich der Staat kassiert, sollen Betroffene zudem selbst Schadensersatzansprüche geltend machen können.

Klingt für mich fast wie ein aufkommender Trend. “Extrem-Schadenersatz-Klaging” Anders sieht es aus, wenn Nutzer “bewusst und eindeutig” ihre Einwilligung zur Veröffentlichung ihrer Daten gegeben hätten, heißt es.

Ich bin malwieder gespannt wie ein Flitzebogen, wie sich die Sache entwickeln wird. Erstens werden betreffende Firmen wohl einen Weg finden den Nutzer in ihren AGBs – die sich eh kein Mensch durchließt – auf die Veröffentlichung aufmerksam zu machen und zweitens würde ich ja fast mit einer riesigen, aber unwirksamen Klagewelle rechnen. Hätte es diese Möglichkeit zu Zeiten der Google StreetView-Einführung in Deutschland bereits gegeben, ich glaube es ginge schneller diejenigen zu zählen, die nicht geklagt hätten. Erst hinterher kommen sie zur Besinnung. Ist natürlich auch wieder die Frage “was machen die anderen?”

Und sonst so?

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Avatar Twitter Globus Normal in Strengere Vorgaben für den Datenschutz im Internet geplant Konflikte - FBI holt zu Schlag gegen Hackergruppe aus http://bit.ly/hSveex By ne_digital on 28-1-2011 19:48:01

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Inge Twitter3 Normal in Strengere Vorgaben für den Datenschutz im Internet geplant Totalabschaltung: Wie Ägypten aus dem Internet verschwand http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,742232,00.html By issis on 28-1-2011 23:23:16

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Golem48x48 Normal in Strengere Vorgaben für den Datenschutz im Internet geplant Suchmaschine: Google geht verstärkt gegen Webspam vor http://www.golem.de/1101/81063.html By golem on 29-1-2011 10:25:34

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Stereo-twitter-logo Normal in Strengere Vorgaben für den Datenschutz im Internet geplant Google lädt am 2. Februar zur offiziellen Präsentation von Android 3.0 Honeycomb mit Livestream http://ow.ly/3Mrh1 By stereopoly on 29-1-2011 10:40:53

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