Bei weitem nicht nur, aber gerade in den USA wurde im Vorfeld der besagten Wikileaks-Veröffentlichung eifrig spekuliert. Natürlich durften auch die standesgemäßen Warnungen diverser US-Politiker nicht fehlen, die davon sprachen, das die Enthüllungen einmal mehr das Leben vieler “Unschuldiger” gefährden könnten. US-Außenministerin Hillary Clinton warnte gar die politischen Führungen zahlreicher Staaten vor möglicherweise daraus gewonnenen, “wenig erfreulichen” Erkenntnissen. Ursprünglich für den gestrigen Sonntag angekündigt, fanden sich schon am Samstag erste, von vielen Medien aufgegriffene Hinweise, auf die bevorstehenden Veröffentlichungen und gaben zumindest einen kleinen Vorgeschmack auf das, was die Welt alsbald zu erfahren bekommen sollte.
Am gestrigen Abend um 19.30 Uhr, drei Stunden früher als ursprünglich vorgesehen, berichteten dann der Spiegel, die britische Tageszeitung The Guardian die New York Times, die französische Tageszeitung Le Monde, sowie Spaniens größte Tageszeitung El Pais über die rund 250.000 teils recht aktuellen Depeschen (Interne US-Botschaftsberichte), die trotz der großen Anzahl, jedoch lediglich rund 15.000 als tatsächlich “geheim“ eingestufte Informationen enthalten sollen. Einige von ihnen wurden allerdings als so “vertraulich” eingestuft, dass sie zumindest “Nicht-Amerikanern”, oder wie es heißt: “Ausländern” nicht zugänglich gemacht werden sollten.
Genau so sahen dann die aufgedeckten Botschaften auch aus. Zahlreiche Medien zitierten inzwischen Auszüge. So heißt es bspw. über den “Liebling der Nation”, Bundesaussenminister Guido Westerwelle:
“Er wird, wenn er direkt herausgefordert wird, vor allem von politischen Schwergewichten, aggressiv und äußert sich abfällig über die Meinungen anderer Leute.”
Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel bekommt ihr Fett weg. So sei sie
“bekannt für ihren Widerwillen, sich in aggressiven politischen Debatten zu engagieren. Sie bleibt lieber im Hintergrund, bis die Kräfteverhältnisse klar sind, und versucht dann, die Debatte in die von ihr gewünschten Richtung zu lenken.”
Weil vieles an ihr abgleite, ist in vielen Berichten von “Angela ‘Teflon’ Merkel” die Rede.
Stellen diese Einschätzungen aber lediglich die Meinung diverser US-Diplomaten dar, wird es beim bekanntwerden von Vertuschung und Korruption anderer Staaten schon ein wenig brisanter. Wie es heißt werden die Dokumente – quasi kleckerweise – über die Woche verteilt offen gelegt. Es ist also davon auszugehen, das man diese Woche noch des öfteren von neuen Erkenntnissen lesen wird.
Die Wikileaks-Website selbst war kurz vor der Veröffentlichung bereits einem DDoS-Angriff (Distributed Denial of ServiceW), bei dem eine Vielzahl von Zugriffen auf eine Website den entsprechenden Server überfordert und schließlich zusammenbrechen lässt, zum Opfer gefallen und vorübergehend nicht erreichbar.
Inzwischen ist dieses Problem jedoch augenscheinlich wieder behoben.
Sicher ist es nur zu verständlich, dass betroffene Politiker kein Interesse daran haben, das ihre Aussagen für alle Welt und speziell den “Verbündeten” o.ä. zu sehen sind. Allerdings sollte man doch denken, das selbst oder gerade die Politiker wissen, wie es im Leben läuft. Offiziell wird in jede Kamera gegrinst und gewunken und hinten rum eben getuschelt. Warum sollte es bei hochrangigen Politikern anders sein, als auf der Straße? Interessant wird es, wie gesagt, erst wenn von Vertuschungen, Unterschlagungen u.ä. die Rede ist. Durch diese Erkenntnisse dürfte sich nämlich selbst für den Durchschnittsbürger ein anderes Bild der politischen Vorgänge auf der Welt ergeben.



[...] es derzeit den Anschein hat, werden die von Wikileaks am Wochenende veröffentlichten Dokumente noch eine ganze Weile für Gesprächsstoff, in Politik und Gesellschaft sorgen. Ergeben sich aus [...]
[...] den zurückliegenden zwei Wochen, seit der Veröffentlichung der 250.000 Botschaftsberichte aus aller Welt, durch die Whistleblower-Plattform Wikileaks, war selbige quasi Dauergesprächsthema in diversen [...]
[...] den Ende November veröffentlichten geheimen Botschaftsberichten, ließt man zurzeit eigentlich nur noch beiläufig. Spätestens seit der Festnahme von [...]
[...] auch dadurch, das diese zu den vier internationalen Medien gehörte, welches die Ende November veröffentlichten, vertraulichen US-Botschaftsberichte bereits im Vorfeld zugespielt bekam und auswerten [...]
[...] dass diese Websites massiv für Furore auf der Welt sorgen würden. Nach der Veröffentlichung der 250.000 Botschaftsberichte aus aller Welt, Ende November letzten Jahres, kamen immer mal wieder kleine – mehr oder minder brisante [...]
[...] den Ende November 2010 veröffentlichten 250.000 Botschaftsberichten wurde der Öffentlichkeit bislang nur ein kleiner Teil zugänglich. Ein nicht ganz unwesentlicher [...]
[...] der Enthüllungsplattform Wikileaks, den derzeitigem Geschehen um seine Person, bis zur jüngsten Veröffentlichung hundert-tausender, interner US-Botschaftsberichte, alles ab handeln. (Im Schnelldurchlauf [...]
[...] diverse Enthüllungen beiträgt, denn nach wie vor sei erst ein verschwindend geringer Teil der Ende November 2010 veröffentlichten 250.000 internet US-Botschaftsberichte an die Öffentlichkeit [...]
[...] beruft man sich auf eine der, im November 2010 von Wikileaks veröffentlichten, über 250.000 US-Botschaftberichte, von dener bislang überhaupt erst ein verschwindend geringer Teil überhaupt enthüllt [...]
[...] vermisse ich diverse Enthüllungen wie die der über 250.000 US-Botschaftsberichte, welche Wikileaks im letzten Jahr verbreitete und so zumindest einige Wochen für Aufregung sorgte, [...]
[...] die Ankündigung als solche erst einmal nicht mehr vom Sitz. Wikileaks wurde durch spektakuläre Enthüllungen bekannt, ist seit Monaten, wenn überhaupt, jedoch nur noch mit den Querelen um seinen Gründer [...]
[...] einer Verurteilung eine Auslieferung an die USA, welche nach den bisherigen und gerade auch den letztmaligen Wikileaks-Veröffentlichungen nicht gut auf den 39-jährigen zu sprechen sein [...]
[...] die Zweifel allerdings in Grenzen halten. Auf der anderen Seite dürfte jeder, spätestens seit den im letzten Jahr veröffetlichten, zahlreichen Botschaftsberichte aus aller Welt, durch die Whistleblower-Plattform Wikileaks, wissen, dass es selbst Politiker [...]