Seit Anfang der Woche (8. November 2010) ist die für die vollständige Nutzung (bspw. die Identifizierung über das Internet) des neuen Personalausweises benötigte Software, die so genannte AusweisApp, erhältlich. Nur einen Tag später, nämlich am gestrigen Dienstag machten erste Meldungen über diverse Schwachstellen der App die Runde. Nun reagierte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und sperrte vorerst die Möglichkeit, die besagte AusweisApp herunterladen zu können.
Das diverse Multimessenger bestimmte Protokolle von ihrem Dienst ausnehmen ist ansich nichts neues. Zumeist handelte es sich in der Vergangenheit jedoch lediglich um den Internet-Telefon-Dienst Skype, der entweder von sich aus den Zugriff auf seine Dienste für Drittanbieter sperrte, oder diese ganz einfach dazu aufforderte. So richtig interessant wird es aber erst, wenn auch bestimmte Chat-Communitys betroffen sind und nicht mehr über einen Multimessenger aufgerufen werden können.
Da sieht man’s mal, es ist eben nicht alles schlecht an Googles neuer Kartendiensterweiterung Street View. Anfang des Monats offiziell auch in Deutschland gestartet, erregte der Dienst immerwieder die Gemüter von Politikern, Datenschützen und letztlich dutzenden verunsicherten Bürgern. Doch neben einer vermeintlich vereinfachten Navigation an fremden Orten, bringt der Dienst (zumindest in England) einem vor einiger Zeit bestohlenen Bürger, vielleicht nun sogar die erhoffte Gerechtigkeit, in Bezug auf die Ergreifung des Täters.

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