Zugegeben: Ich habe mich in der Vergangenheit eher beiläufig mit der Debatte um eine Neuregelung des Jugendmedienschutz-StaatsvertragWs beschäftigt und hier im Blog bislang noch kein Wort darüber verloren. Dabei betrifft dieser im Grunde jeden, der Inhalte im Internet zur Verfügung stellt. Dazu zählen u.a. auch Blogs, von denen nun schon die ersten ihre Konsequenzen ziehen und das Handtuch werfen.
Wie es derzeit den Anschein hat, werden die von Wikileaks am Wochenende veröffentlichten Dokumente noch eine ganze Weile für Gesprächsstoff, in Politik und Gesellschaft sorgen. Ergeben sich aus ihnen doch teilweise neue und für manch einen weniger erfreuliche Erkenntnisse über das politische Geflecht auf der Welt. Doch während die Menschen über die Auswirkungen und die vermeintlichen Quellen diskutiert, plant Wikileaks schon die nächste Veröffentlichung.
Vor einigen Monaten schrieb ich bereits über den Start, der vom Langenscheidt Verlag initiierten Wahl des Jugendwortes 2010. Zwar ist, nicht nur für mich, nach wie vor fraglich, ob die von der Jury in die Top 15 gewählten Wörter in dieser Form wirklich im Alltag verwendet werden, doch das scheint bei der Wahl auch nicht wirklich von Bedeutung gewesen zu sein.
Nachdem man dem sozialen Netzwerk in der letzten Zeit bereits eine Abmahnung zukommen ließ, auf die jedoch scheinbar nicht reagiert wurde, hat sich der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) nun entschlossen Klage gegen Facebook einzureichen, denn nach deren Ansicht verstoßen Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die Datenschutzbestimmungen bei Facebook gegen geltende Verbraucherrechte.
Nun wird es ja doch noch interessant. Erinnert sich noch jemand an die Streitigkeiten zwischen Google und der kommunistischen, chinesischen Regierung, Mitte des Jahres, bei der es um diverse Zensurforderungen Chinas in den Suchergebnissen von Google ging? Vorausgegangen waren dem u.a. massive Hackerattacken auf Googles Server im Land, von denen sich die chinesische Regierung seiner Zeit vehement distanzierte. Doch die von Wikileaks gestern veröffentlichten Dokumente beweisen nun das Gegenteil.
Bei weitem nicht nur, aber gerade in den USA wurde im Vorfeld der besagten Wikileaks-Veröffentlichung eifrig spekuliert. Natürlich durften auch die standesgemäßen Warnungen diverser US-Politiker nicht fehlen, die davon sprachen, das die Enthüllungen einmal mehr das Leben vieler “Unschuldiger” gefährden könnten. US-Außenministerin Hillary Clinton warnte gar die politischen Führungen zahlreicher Staaten vor möglicherweise daraus gewonnenen, “wenig erfreulichen” Erkenntnissen. Weiterlesen »
Es gab wohl keinen Tag, in der vergangenen Woche, an dem Facebook nicht für neue Schlagzeilen sorgte. Ob es sich dabei um vermeintlich verletzte Patente, einer Technik, die anonyme Kommunikation über Netzwerke zwischen zwei oder mehr Beteiligten ermöglichen soll, den Schritt sich das Wort “Face” im Namen als Marke zu sichern, oder die Aussagen vom “Erfinder” des World Wide Web Tim Berners-Lee, der Facebook als Gefahr für das Netz” bezeichnete, handelte. Jeden Tag gab es etwas neues “spannendes” über Facebook zu lesen. Kritiker sozialer Netze wie Facebook behaupteten bislang eisern der tägliche Konsum führe u.a. zur Vereinsamung und der Vernachlässigung sozialer Kontakte im realen Leben. Eine Studie zeigt nun: Alles Quatsch, eher im Gegenteil!

Folgen per: