Werbung ist was tolles, also zumindest für Unternehmen die damit Geld verdienen und natürlich für Unternehmen, die damit Geld verdienen, das andere damit Geld verdienen können. Bspw. durch die Übermittlung von personenbezogenen Daten, mit denen sich im Optimalfall ein komplettes Nutzer-Profil ahnungsloser Anwender erstellen lässt. Erst Anfang letzter Woche sorgte die Meldung das die 10 populärsten Facebook-Apps Nutzerdaten an Dritte, vornehmlich Werbeunternehmen, weiter geben für Aufsehen. Nun ist das Internetnetzwerk MySpaceW mit der gleichen Vorgehendweise dran.
Was wurde über die bekannte Whistleblower-Plattform, seit der letzten Veröffentlichung von ganzen 91.000 Schriftstücken des US-Militärs zum Afghanistan-Krieg, aus den Jahren 2004 bis 2009 nicht alles berichtet. Zuletzt hieß es das Konto der Enthüllungsplattform sei gesperrt worden, und Spendengelder – aus denen sich das Unternehmen finanziert – könnten logischerweise nicht mehr ihr Ziel erreichen. Auch wurde eine mögliche, neue Enthüllung seit Wochen dementiert Wikileaks-Gründer Julian Assange, dem schwedischen Behörden angeblich erst vor kurzem die gewünschte Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis im Land verweigerten, wies die Berichte immer wieder als falsch zurück und betonte das die Plattform die Veröffentlichung neuer Enthüllungen auch nicht schon im Vorfeld ankündige. Nun zeigte sich allerdings, dass schon etwas wahres an den Spekulationen dran war, so sei die heutige Veröffentlichung zugleich als “die größte Enthüllung der US-Militärgeschichte” anzusehen.

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