Gestern berichtete Netzgezwitscher noch darüber, dass die Bundesregierung sich darauf verständigte das Telefon-Warteschleifen künftig kostenlos angeboten und ein europaweites Gesetz zur Internetabzocke, die leider ein weit verbreitetes Übel ist, erlassen werden sollte. Heute – nur einen Tag später – sieht es allerdings absolut nicht danach aus, als würden bald entsprechende gesetzliche Regelungen in Kraft treten.
Erst zu Beginn der Woche kündigte Wikimedia Deutschland – die Betreibergesellschaft der deutschsprachigen Version des Online-Lexikons Wikipedia – die Möglichkeit an, ab Oktober dieses Jahres zunächst jeden “Artikel des Tages” auf der Website zu vertonen und somit auch Menschen mit einer Sehbehinderung weitgehend uneingeschränkt verfügbar zu machen. Im Anschluss an die ein-monatige Testphase besteht, je nachdem wie das Angebot angenommen wird und realisierbar bleibt, die Möglichkeit das dieses auf weitere Artikel ausgedehnt und sogar fester Bestandteil der Enzyklopädie wird. Einen zukünftig wohl weiteren festen Bestandteil kündigte kürzlich die Wikipedia Foundation – die allgemeine Stiftung hinter diversen Wikiprojekten – an und will den Lesern, vorerst der englischsprachigen Ausgabe von Wikipedia, die Möglichkeit bieten, Artikel zu bewerten.

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