Bereits Mitte Juni berichtete Netzgezwitscher von einem möglicherweise schon im Herbst dieses Jahres erscheinenden Tablet-PCW des kanadischen SmartphoneW-Herstellers Research in MotionW (RIM), mit dem das Unternehmen – gegenüber der starken Konkurrenz wie Apple und Google – wieder Boden gut machen wolle. Nun tauchten neue Gerüchte zu Ausstattung und möglichem Starttermin des Tablets auf.
Demnach wolle RIM das erste Tablet des Unternehmens, was möglicherweise unter dem Namen “Blackpad” erscheinen wird, Ende November 2010 offiziell vorstellen. Im Juli dieses Jahres sicherte sich RIM die Internet-Domain Blackpad.com, die zwar derzeit noch ohne Inhalt im Netz vorhanden ist, ein Tablet mit gleichlautendem Namen aber wohl recht wahrscheinlich erscheinen lässt.
Den Gerüchten zufolge soll es aller Voraussicht nach nicht unter dem neu entwickelten und für das Gerät erwartete Mobile-Betriebssystem Blackberry OS 6, sondern unter einem eigens entwickelten Betriebssystem laufen, was evtl. auf Kosten der Kompatibilität zu bisherigen Blackberry-Apps gehen könnte.
Vermutungen legen nahe, das es sich beim BlackPad vorangig um ein Business-Gerät mit Social-Media-Support handeln könnte und somit in erster Linie den vom iPad eher vernachlässigten Geschäftskundenmarkt bedienen könnte. Es soll Bluetooth und WLAN unterstützen. Zudem wurde einmal mehr, die schon erwähnte “Abhängigkeit” zu einem weiteren BlackBerry-Handy betont, um sich mit div. Mobilfunknetzen verbinden lassen zu können.
Im November soll das BlackPad offiziell vorgestellt werden. Wobei der voraussichtliche Verkaufsstart für Dezember dieses Jahres angegeben wird. Preislich soll sich das Gerät bei etwa 500 Dollar (381 Euro) drehen. Genaue Details sind nach wie vor offen.
Seit gestern hat es aber nun auch das deutsche Unternehmen Neofonie geschafft seinen schon im April dieses Jahres angekündigten und unter dem Namen WePad, aber aus rechtlichen Gründen inzwischen auf WeTab umbenannten, Tablet-PC in den deutschen Handel zu bringen. War gerade in der Anfangszeit die Euphorie (auch bei mir) sehr groß, ließ sie doch nach der ersten Vorstellung des Gerätes merklich nach und schaffte es inzwischen schon fast an den Null-Punkt.
Für 450 Euro kann man nun die Grundversion mit 16 GByte integriertem Flash Speicher beim Elektronik-Fachhändler Media-Markt erwerben. Doch ob sich der Kauf zum jetzigen Zeitpunkt wirklich lohnt bleibt fraglich. So funktionierten auf einer Vorführung vorige Woche einige der versprochenen Funktionen noch nicht. Beispielsweise war das Ausführen von Android-Apps nicht möglich und auch der Lagesensor zum automatischen Drehen des Displayinhalts funktionierte noch nicht. Mit dem ersten, großen Firmware-Update, in der ersten Oktoberwoche, sollen jedoch viele noch vorhandene Fehler beseitigt werden. Wahrscheinlich war einfach die Zeit seit April zu knapp.
Auf diverse Fragen, was denn das “Tab” nun letztlich genau könne und was es Endeffekt unterstützt meinte man nur lapidar, dass die jeweiligen Inhalte-Anbieter ihre Angebote selbst vorstellen würden. Das nenne ich doch mal Kundenfreundlichkeit.

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[...] in MotionW (RIM) berichtet. “BlackPad” solle er heißen und sogar auf einer, extra im Vorfeld gesicherten und gleichlautenden, Homepage angepriesen werden. Doch nun ist Schluss mit Rätselraten, RIM stellte sein Tablet nämlich heute, [...]