Wenn das mal keine Erfindung für die Zukunft ist. Während sich die Politik in Deutschland nicht von ihren Atomkraftwerken zur Stromgewinnung trennen kann und eine Protestdemonstration die nächste jagt, zeigt ein Projekt des Künstlers Matthew Mazzotta in einem Hundepark in den USA, wie man Energiegewinnung und gleichzeitig die Beseitigung von Hundekot unter einen Hut bringen kann.

Dort liefert dieser nämlich das Licht einer Straßenlaterne. Am Anfang ist es “nur” eine Straßenlaterne, aber wie sagte schon Martin-Luther-King: “I have a Dream…!”

Damit nicht plötzlich das Licht ausgeht und alle im Dunkeln tappen, tauschte man kurzerhand den Abfalleimer durch eine Anlage, in die Hundebesitzer den Mist ihres Vierbeiners werfen. Im Innern der Anlage wird der Kot nun zusammen mit der zersetzbaren Tüte zerlegt. Angeblich wird dabei das Treibhausgas Methan frei gesetzt. Dieses wird anschließend an eine Straßenlaterne weitergeleitet, verbrennt dort und sorgt somit für Erleuchtung (nicht nur) der Hundebesitzer.

Die Verwendung von Tiergülle ist ansich nichts neues. Auch in Deutschland findet sie zum Teil auf Bio-Bauernhöfen ihren Einsatz. Ob nun aber speziell Hunde zu den Energielieferanten der Zukunft werden, konnte noch nicht abschließend geklärt werden und bedarf weiterer Untersuchungen.

Was auf den ersten Blick vielleicht nach einem schlechten Scherz aussieht, ist allerdings Realität. Besonders interessant finde ich diese Tatsache im Zusammenhang mit den ständigen “genialen Plänen” der Regierung die Beseitigung solcher Geschichten doch dem “Abschaum der Gesellschft” den HatzIV-Empfängern zu überlassen. Damit hätte sich dieser Wunsch schonmal erübrigt und das Ganze ginge nach hinten los. Zwar handelt es sich nur um einen Prototypen, mit dem mal eine Straßenlaterne geleuchtet hat, doch zeigt es auch wieviele Möglichkeiten es für erneuerbare bzw. umweltschonende Energiegewinnung gibt.

Allein in Berlin fallen jährlich um die 20.000 Tonnen Hundkot an. Spinnt man das Ganze mal etwas weiter und stellt sich vor so eine Anlage wäre schon fertig entwickelt, dürfte das doch wohl für “ein wenig” Strom sorgen. Dazu müsste man nichtmal mehr Angst haben Opfer eines Selbstmordanschlags mit verheerenden Auswirkungen zu werden. Ich glaube kaum, das sich diverse Terroristen darauf vorbereiten in einen Hundehaufen zu fliegen.

Ich freue mich immer über Feedback. Schreib dazu einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag. Wenn du den kostenlosen RSS-Feed abonnierst, erfährst du zudem als erster von neuen Beiträgen. Auf Twitter sogar von Neuigkeiten aus anderen Bereichen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>